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Kopfschild und Halsschild bei 50-facher Vergrößerung erkennbar chagriniert [Abb. 1]. Punktierung der Flügeldecken hinten deutlich, aber fein. Nahtlinie der Flügeldecken von der Seite betrachtet hinten abgeflacht und Hinterrand der Flügeldecken zur Naht hin abgeschrägt. Seitenrand des Kopfschildes an der breitesten Stelle des Kopfes ein kurzes Stück gerade ausgebildet, wodurch auf jeder Kopfseite zwei Seitenecken ausgebildet sind. Die Verbindungslinie der hinteren Seitenecken verläuft hinter den Augen. Behaarung der Flügeldecken dicht, Haare ca. 25-50 µm lang, 1-2 x so lang wie der Abstand der Haarpunkte. Aedoeagus [Abb. 2] [Abb. 3] [Abb. 4]. D: Europa. Die häufigste Haarlänge ist ~30 µm [Abb. 5]; bei Nachmessung wurde bei einigen Tieren größere Werte bis zu 50 µm gefunden; Unterschiede im Genital waren nicht zu erkennen.




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Oberseite hell rotbraun, Kopfschild und vorderer Bereich des Halsschilds angedunkelt. 8. Fühlerglied trapezoid, distal nicht verschmälert; 9. Fühlerglied mit schwach gerundeten Seiten. Flügeldecken hinten sehr stark punktiert, schütter behaart, Haare ca. 35 µm lang, nur wenig länger als der Abstand der Haarpunkte. Paramerenplatte des Aedoeagus an der Spitze ausgerandet. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7], Ovipositor [Abb. 8]. D: Aus Tasmanien beschrieben und seit ca 1980 in Europa festgestellt. Inzwischen weit verbreitet und die häufigste Art im Autokescher, dort zahlreich. In Deutschland im Westen zahlreiche Funde, nach Osten nur noch vereinzelt. Die Abbildung des Genitals bei Endrödy-Younga (1965) [Abb. 10] ist erstaunlicherweise recht abweichend, es gibt aber keinen Hinweis, daß es sich um verschiedene Arten handeln könnte.



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-Oberseite braunschwarz, ein breiter Seitenrand des Halsschilds und mehr oder weniger die Flügeldecken zur Spitze hin aufgehellt. 8. Fühlerglied nicht trapezoid, distal verschmälert; 9. Fühlerglied mit stark gerundeten Seiten. Flügeldecken hinten mäßig stark punktiert, dicht behaart, Haare ca. 38 µm lang, ca. 2,5 mal so lang wie der Abstand der Haarpunkte. Seitenrand des Kopfschildes an der breitesten Stelle einfach verrundet. Die Verbindungslinie der verrundeten Seitenecken verläuft durch die Augen. Penis breiter als die Paramerenplatte, distal konkav verengt. Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 12]; Ovipositor [Abb. 13]. D: Im Autokescher in der Umgebung Hamburgs, Nienburgs/Weser und in der Pfalz; Sachsen.


Größer, 1,3-1,6 mm. Haare lang, reichen weit über den Basalpunkt des folgenden Haares hinaus, mehr goldfarben. Augen groß, Abstand zur Fühlerfurche und zum Kopfhinterrand schmaler als die halbe Augenlänge, Kastanienbraun, Halsschildseiten bernsteinfarben durchscheinend. Aedoeagus [Abb. 14]. D: Alpen bis Kaukasus. In Mitteleuropa bisher nur alte Funde aus Niederösterreich, sehr selten.
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-Kleiner, 1-1,3 mm. Haare mäßig lang, reichen meist nicht über den Basalpunkt des folgenden Haares hinaus, mehr silbrig. Halsschildseiten aufgehellt, sonst normal schwarzbraun. Augen kleiner, Abstand zur Fühlerfurche und zum Kopfhinterrand so groß wie die halbe Augenlänge. Aedoeagus [Abb. 15]. D: Fast ganz Europa, in Mitteleuropa häufig.

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Die Verbindungslinie der Hinterecken des Kopfes verläuft hinter den Augen [Abb. 17] (am besten von der Unterseite zu sehen). Schildchen gleichseitig dreieckig. Halsschild und Flügeldecken kurz und spärlich bräunlich behaart, deshalb nur bei Seitenlicht deutlich. Hinterbrust und Schenkeldecken wenig länger behaart, flach wabig genetzt [Abb. 18]. Abdominalsternite querrinnig skulptiert, nur das Analsternit am Ende runzlig punktiert, aber ohne spitzbärtchenartigen Haarfleck. Aedoeagus im Vergleich zu gibbulus insgesamt etwas schmäler und am Ende schlanker zugespitzt [Abb. 19] [Abb. 20], ansonsten äußerst ähnlich. Schwarz bis dunkelbraun, Halsschild- und Flügeldeckenseiten durchscheinend heller. 1-1,4 mm. D: In ganz Europa verbreitet, Madeira; nur im Süden nicht häufig.



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Hinterbrust und die letzten 2/3 der Schenkeldecken kräftig runzlig punktiert [Abb. 21] und etwas länger spärlich behaart, sonst wie punctulum. Aedoeagus breiter und am Ende kürzer zugespitzt als bei punctulum [Abb. 22] [Abb. 23]. 1,1-1,2 mm. D: Fast ganz Europa, aber überall sporadisch und selten (=radula E.-Y., 1960) Die Unterschiede des Genitals sind nur minimal, keineswegs so deutlich wie in der Zeichnung dargestellt; vor der Spitze ist auch bei punctulum ein Fenster, ganz so wie bei gibbulus. Das Merkmal der Augenlinie ist nur von der Unterseite sicher zu beurteilen.


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Größer, 1,3-1,6 mm. Schildchen etwas länglich zugespitzt, nicht gleichseitig dreieckig. Behaarung des Kopfschilds sehr deutlich. Schenkeldecken kürzer als die Seiten des waagerechten Teiles der Hinterbrust [Abb. 24]. Die langen Haare auf dem Abdomen verdichten sich auf dem Analsternit zu einem Spitzbärtchen. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26]. Hell- bis dunkelbraun mit aufgehellten Halsschild- und Flügeldeckenseitenrändern. D: In Mittel- und Südeuropa weit verbreitet, aber überall selten.


Reine Exemplare sind durch ihre helle, nicht allzu kurze, aber schüttere Behaarung leicht zu erkennen, abgeriebene Exemplare aber von beiden folgenden Arten nur auf Grund des ♂ Geschlechtsapparates zu unterscheiden. Penis lang, unter der Paramerenplatte leicht quer erweitert, auf der Unterseite seiner Basis ohne sackartige Verdickung: [Abb. 27] [Abb. 28]. 0,9-1,1 mm. D: Spanien, Marokko, Ägypten.

Penis außergewöhnlich stark verdickt, ähnlich einer Nußschale: [Abb. 29]. 1 mm. D: Korsika.
→ 12-Penis bei den verschiedenen Unterarten verschieden gebaut, aber immer verhältnismäßig schmal, mit zugespitztem Ende: [Abb. 30] [Abb. 31] [Abb. 32]. Schildchen gleichseitig dreieckig. Schenkeldecken länger als die Hinterbrustseiten (waagerechter Teil) [Abb. 33]. Analsternit ohne Spitzbärtchen. Stark glänzend kaffee- bis kastanienbraun mit hell durchscheinenden Seitenrändern. Klein, 0,9-1,1 mm. D: In mehreren Rassen über ganz Südeuropa bis nach Persien verbreitet, in Mitteleuropa nur im äußersten Südosten mit der Nominatform vertreten und dort sehr selten (Tschechoslowakei, vielleicht in Südostösterreich). Rassen.



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Kopf und Halsschild, die Flügeldecken weniger deutlich, äußerst fein und dicht, flach, wie gehämmert, punktiert, ± opalisierend. Halsschild- und Flügeldeckenbehaarung ziemlich lang, aber spärlich. Äußerlich nigriclavis sehr ähnlich, ausgefärbt dunkelbraun. Penis asymmetrisch, hakenartig zugespitzt [Abb. 37] [Abb. 38]. 1,3-1,6 mm. D: In der ganzen mittleren Zone Europas von England bis Ungarn bekannt, aber überall äußerst selten, fehlt anscheinend in Nord- und Südeuropa.

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Aedoeagus asymmetrisch, zur Spitze gleichmäßig verjüngt [Abb. 39]. 1,2-1,4 mm. D: In Mitteleuropa häufig, in Süd- und Nordeuropa seltener.

Hinterrand des Metasternums an der Basis der Schenkeldecken fein gerunzelt, wie wenn unmittelbar an der Grenze der Schenkeldecken eine feine, aber gut ausgeprägte Punktreihe ziehen würde. Behaarung der Oberseite etwas kürzer. 8. Fühlerglied breiter als lang, 7.+8. zusammen kürzer als das 9. (1. Keulenglied) [Abb. 41]. Die Schenkeldecken nicht länger als die Seiten der Hinterbrust. Heller- oder dunkler rötlichbraun mit durchscheinend helleren Halsschild- und Flügeldeckenseiten. Penisspitze breit abgerundet [Abb. 42]. 1,3-1,4 mm. D: Von Mitteleuropa nach Osten und Norden verbreitet, stellenweise nicht selten.

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-Aedoeagus [Abb. 43] [Abb. 44]. D: Südeuropa und Kanarische Inseln. Nach Norden bis Belgien und Luxemburg, minutus ssp.

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Metasternum auch in der Längsrichtung sehr fein und gleichmäßig gewölbt; seine quere Bruchlinie besitzt zwar eine feine Randkante, aber nicht einmal eine Spur einer Quervertiefung. Größere Art, um 1.6 mm, hell rötlichbraun. 7. und 8. Fühlerglied auffallend länger als breit, beim ♂ etwas kürzer als beim ♀ [Abb. 45]. Aedoeagus [Abb. 46], [Abb. 47], [Abb. 48] (gleiche Postionen wie vorige), [Abb. 49] (Aufsicht auf die Paramere und Seitenansicht). 1,25-1,72 mm. D: Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland (Rheinauen bei Duisburg); Nordafrika, Madeira. Ich habe 1997 auf Madeira 1♀ gefangen, das nach der Tabelle von Endrödy-Yuonga (l.c.) zu dieser Art gehört, vermutlich mit Forstmaterial vom Festland eingeschleppt; die Art war bisher nicht von dort bekannt.




Reife Exemplare schwarz oder dunkelbraun. Härchen auf Halsschild und Flügeldecken bedeutend länger, aber nicht dichter stehend. 8. Fühlerglied länger als breit, 7.+8. zusammen so lang wie das 9. (1. Keulenglied). Größer, 1,5-1,8 mmm. Pechbraun bis schwarz mit heller durchscheinenden Halsschild- und Flügeldeckenrändern, stark glänzend. Aedoeagus stark asymmetrisch, Spitze seitlich abgebogen [Abb. 50] [Abb. 51]. 1,5-1,8 mm. D: In Mitteleuropa häufig, in Westeuropa und von Italien bis zum Balkan nur sporadisch.


7. Fühlerglied ist in beiden Geschlechtern länger als breit, das 8. beim ♀ kürzer, beim ♂ kaum etwas länger als breit. Aedoeagus [Abb. 53]. Größere Art: 1,4-1.6 mm. D: Kaukasus, Transkaukasien.
