Gattung Chonostropheus Prell.

ColeopteraRhynchophoraRhynchitidae
Von Arved Lompe (n. E. Reitter, G.A. Lohse)
Dieckmann, L. (1970): Die Arten der Untergattung Chonostropheus Prell aus der Gattung Deporaus Leach - Beitr. Ent. 2(5/6):579-588 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Dieckmann1970 Chonostropheus.pdf"
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tristis (F., 1794)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild gedrängt punktiert und matt mit undeutlicher Mittelfurche und ohne oder mit nur schlecht erkennbaren Seitenfurchen [Abb. 1]. Flügeldeckenpunktstreifen tiefer eingedrückt, die leicht gewölbten Zwischenräume etwa ebenso breit. Punktstreifen in dichterer Folge punktiert, die Punkte um weniger als ihren Durchmesser voneinander getrennt [Abb. 2] [Abb. 3]. Oberseite kürzer, dichter und weniger abstehend dunkel behaart. Penisspitze [Abb. 4]. 3,4-4,3 mm. Von IV-IX an ·Acer pseudoplatanum· sowohl an schattigen (Gebirgs-) als auch besonnten, trockenen Standorten. Larve in Blattwickeln [Abb. 5] aus kleineren Blättern, Verpuppung im Boden. Von Südrußland über das südliche Osteuropa und die nördliche Balkanhalbinsel, das mittlere und südliche Mitteleuropa bis Südwest- und Nordfrankreich verbreitet, fehlt jedoch in dem unten angegebenen Verbreitungsgebiet des seminiger, ein isoliertes Vorkommen im Schwarzwald ausgenommen. Nordgrenze in der südlichen Mark Brandenburg, Harz, Niedersachsen, Nordfrankreich. Siehe auch >>>http://www.lompe.de/deporaus.htm
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
seminiger Rtt., 1881🗺Coleoweb-Halsschild dicht punktiert, die Punkte durch deutlich glänzende, schmale Zwischenräume getrennt und der Halsschild dadurch etwas glänzend. Halsschild mit tiefer Mittelfurche und meist ebenso kräftigen Seitenfurchen. Flügeldeckenstreifen kaum eingedrückt, die Punktabstände so groß oder größer als die Durchmesser der Punkte [Abb. 6] [Abb. 7]; die Zwischenräume flach und breiter als die Punktstreifen; Oberseite locker und stärker aufgerichtet, besonders an den Seiten von Kopf und Halsschild sowie an den Beine, heller gelblich bis grauweiß behaart. Penisspitze [Abb. 8]. 3,6-4,4 mm. Lebensweise wie bei tristis, jedoch offenbar nur in montanen Feuchtgebieten. Auffällig diskontinuierlich verbreitet. Neben einem Verbreitungsgebiet im Kaukasus sowie in Kleinasien ein europäisches Verbreitungsgebiet, das sich von Italien über die Schweiz und das westliche Österreich (Salzburg), Bayern, Baden-Württemberg und Westfrankreich nördlich bis zum Main erstreckt. Da die Art in der älteren Literatur nicht berücksichtigt wurde, mag sie auch noch weiter verbreitet sein. (=bavariensis Voss)
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
Erstellt am: 16.10.2020 · Letzte Aktualisierung: 12.12.2021 - 12:39:10
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