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Fühler zur Spitze wenig verdickt, 9. Glied doppelt länger als breit [Abb. 7]. Beim ♂ 5. Hinterleibsternit mit einer Mittelgrube, Vordertarsen etwas breiter als die Schienenspitze, Hintertrochanteren gerade, am Ende zugespitzt [Abb. 8]. Aedoeagus [Abb. 9]. Genitaltergit des ♀ länger als breit [Abb. 10]. 5-5,5 mm. Im ganzen Gebiet, aber selten und sporadisch. In Mäuse- und Maulwurfsgängen, auch in Höhlen.



-Fühler zur Spitze deutlicher verdickt, 9. Glied um die Hälfte länger als breit [Abb. 11]. Beim ♂ der Bauch ohne Grube, Vordertarsen etwas schmäler als die Schienenspitzen, Hintertrochanteren in der Mitte stumpfwinklig gebogen, am Ende abgestutzt [Abb. 12]. Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 13]. Genitaltergit des ♀ breiter als lang [Abb. 14]. 4,5-5 mm. In südlicheren und mittleren Teilen von Mitteleuropa, selten und sporadisch, nur im Südosten stellenweise häufiger; nördlich bis Rheinland, Mittelelbe, Brandenburg, aber auch Hamburg und Dänemark.



Halsschild etwas näher der Mitte am breitesten, Fühler etwas kürzer, 8. Glied ± quadratisch. Beim ♂ Mittelschienen leicht und regelmäßig, nicht winklig gebogen, Hintertrochanteren ungezähnt [Abb. 17]. Penis in eine breite, abgestutzte Spitze ausgezogen [Abb. 18]. Genitaltergit des ♀ bewimpert [Abb. 19]. 4-4,5 mm. Südbalkan, ein außergewöhnlich kleines ♀ (2 mm) aus Niederösterreich im 19. Jahrhundert gemeldet. Vorkommen in Mitteleuropa sehr fraglich.


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Weitverbreitete, nicht kavernikole Art. Körper kräftig, Flügeldecken nicht abgeflacht [Abb. 22]. Beine mäßig schlank, Mitteltarsen 1/2 so lang wie die größte Breite des Körpers. Aedoeagus in Seitenansicht nur schwach nach unten gebogen, die Spitze in Aufsicht breit keilförmig [Abb. 23] [Abb. 24]. Beim ♀ Nahtwinkel der Flügeldecken nicht vorspringend, Genitaltergit mehr abgestutzt trapezförmig, Hinterrand in der Mitte ganz flach winkelig (schräg seitlich betrachten; die Abbildung übertreibt etwas) [Abb. 25] [Abb. 26]. 4-5 mm. Im ganzen Gebiet, im Westen ziemlich häufig, nach Osten hin seltener. In Mäuse- und Maulwurfsgängen, besonders in der Nähe des Wassers.






8. Fühlerglied in beiden Geschlechtern nicht länger als breit. Mittelschenkel des ♂ schlanker, mehr als 4 x so lang wie breit. Kleinere und hellere Art, 3,8-5 mm, mehr abgeflacht, schlanker. Der schmälere Augendurchmesser etwas länger als der Abstand Auge-Fühlerbasis. Beim ♂ Mittelschienen nur leicht eingeknickt wie in [Abb. 20], Hintertrochanteren mit kleinem, nicht gekrümmtem Zahn. Aedoeagus wie der von holsatica. Nahtwinkel der Flügeldecken des ♀ nicht vorspringend, gerundet (Studnisko, Polen) oder rechtwinkelig (Höhlensystem ,,Sokole Góry" bei Czestochowa, Polen) [Abb. 29].

Habitus [Abb. 30]. Zahn am Hinterrand der Hintertrochanteren des Männchens nach innen verschoben [Abb. 31]. Mittelschienen der ♂ am Beginn des 2. Drittels stark verbreitert (Abb 3). Vordertarsen der Männchen stärker verbreitert, Vordertarsenglieder 1-4 zusammen etwa 3 x so lang wie breit. Der schmälere Augendurchmesser etwas kürzer als der Abstand Auge-Fühlerbasis. Beim ♂ Mittelschienen stärker eingeknickt [Abb. 32], Nahtwinkel der Flügeldecken des ♀ in eine mehr [Abb. 33] oder weniger [Abb. 34] scharfe Spitze ausgezogen. Flügeldeckennahtwinkel der ♀ in einen stumpfen Zahn ausgezogen. Höhle im Segeberger Kalkberg in Schleswig-Holstein. lederiana ssp.




-Zahn der Hintertrochanteren des ♂ in der Mitte gelegen [Abb. 35]. Mittelschienen der ♂ von außen betrachtet nahezu parallel (Abb 2). Vordertarsen der ♂ schlanker, Glieder 1-4 fast 4 x länger als breit. Flügeldeckennahtwinkel der ♀ meist ohne Zahn. "Hohlsteinhöhle" im Teutoburger Wald. lederiana ssp.
Spitze der Flügeldecken beim ♂ breit abgestutzt; beim ♀ tief ausgeschnitten [Abb. 36]. ♂: Hinterschenkel im Basaldrittel mit scharfem, gekrümmtem Zahn [Abb. 37]. Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 38]. 5-6 mm. Stellenweise in Ost- und Mitteleuropa. In Mitteleuropa nur wenige Fundorte in Mähren, Slowakei und Niederösterreich. In Maulwurfsnestern und -gängen.


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Halsschildseiten auch hinten leicht gerundet [Abb. 43] [Abb. 40]. Punktierung des Halsschilds normal, die Punkte stellenweise zusammenfließend. 8. Fühlerglied beim ♂ doppelt, beim ♀ 1,5 x länger als breit. ♂: Hinterschenkel im Basaldrittel winklig gezähnt [Abb. 44]. Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 45]. ♀: Genitaltergite [Abb. 46] [Abb. 47]. Flügeldecken am Nahtwinkel zugespitzt [Abb. 48]. 5-6 mm. Ostwärts bis Pommern und Niederschlesien, südwärts bis Hessen, Nordbayern, Sachsen; Angaben aus Österreich und Tschechoslowakei unsicher. In Wäldern in Mäuse- und Maulwurfsgängen und -nestern, in der Ebene nicht selten. Anmerkung: Bei dieser Art kommen Exemplare vor, bei denen die üblichen stärkeren, abstehenden Borsten [Abb. 49] an der Außenseite der Mittel- und Hinterschienen scheinbar fehlen [Abb. 50]. Nach Aufweichen ließen sich einige Börstchen durch Pinseln gegen den Strich aufrichten, legten sich beim Eintrocknen aber wieder an (ohne festzukleben); bei den Tieren, die normal abstehende Borsten hatten konnte ich diesen Effekt des Anlegens nicht feststellen. Das Phänomen tritt bei ♂ und ♀ auf und ich habe es bisher nur bei dieser Art beobachtet..








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-Halsschildseiten hinten gerade [Abb. 39] [Abb. 51]. Halsschild sehr fein und sehr zerstreut punktiert, die Abstände zwischen den Punkten mehrmals größer als die Punkte selbst. 8. Fühlerglied beim ♂ 3 x, beim ♀ 2 x länger als breit. ♂: Hinterschenkel ungezähnt. Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 52]. ♀: Genitaltergit sehr schmal [Abb. 53], Flügeldecken am Nahtwinkel nur andeutungsweise zugespitzt [Abb. 54]. 4,5-5,5 mm. Im ganzen Gebiet; stellenweise, besonders östlich der Elbe nicht selten. In offenem Gelände in Maulwurfsgängen, im Winter in deren Nestern; auch in Mäusegängen.




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Habitus [Abb. 55]. Hintertrochanteren tütenförmig eingerollt [Abb. 56]. Flügeldecken mit kurzer, aufstehender Behaarung.♂: Aedoeagus [Abb. 57] und Sklerit des Innensacks [Abb. 58]. ♀: Genitaltergit [Abb. 59]. 4,5-5,5 mm. Überall ziemlich häufig. In Säugetierbauen, besonders in Maulwurfs- und Mäusegängen, auch in Höhlen.





Kleiner und schlanker, 4,5-5 mm. Halsschild schwach quer, an den Seiten sehr wenig gerundet [Abb. 61]. 8. Fühlerglied nur wenig länger als breit. ♂: Hintertrochanter [Abb. 60]; Aedoeagus [Abb. 62]. ♀: Genitaltergit [Abb. 63]. Ostkarpaten, nördlich bis Czernahora.



biharica Fleisch.🗺
Halsschild [Abb. 16]. Hintertrochanteren distal abgeflacht, an der Spitze abgestutzt [Abb. 65]. Behaarung der Flügeldecken veränderlich: normalerweise kurz mit wenigen längeren und aufgerichteten Haaren, manchmal sind die aufgerichteten Haare zahlreich (Exemplare aus der Tatra). Die aufgerichteten Haare immer dünn und hell. ♂: Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 66]. ♀: Genitaltergit [Abb. 67]. Montane Art; in Mitteleuropa: Harz, Rhön, Thüringer Wald, Böhmerwald, Sudeten, Karpaten, Bayern, Alpen. An faulenden Vegetabilien, unter Steinen usw.. Große Stücke mit langer Behaarung und längeren Fühlern bilden die ostkarpatische ssp.



-Halsschild [Abb. 64]. Hintertrochanteren distal nicht abgeflacht, scharf zugespitzt [Abb. 68]. Die aufgerichteten Haare auf den Flügeldecken dick und deshalb dunkel, manchmal (var. solarii Jeann.) in regelmäßigen Reihen angeordnet. ♂: Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 69]. ♀: Genitaltergit [Abb. 70]. Im allgemeinen sehr selten und sporadisch, in vielen Gegenden (u.a. im Nordosten des Gebietes) unbekannt. In Maulwurfs- und Mäusegängen.



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Habitus [Abb. 73]. Hintertrochanteren breit, mit konvexem, winklig gebogenem Hinterrand [Abb. 74]. Halsschild deutlicher quer, in der Mitte am breitesten, mit breit abgerundeten Hinterwinkel [Abb. 75]. ♂: Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 76] [Abb. 77]. ♀: Genitaltergit [Abb. 78]. 4,5-5,2 mm. In manchen Gegenden, besonders gegen Südosten ziemlich häufig, fehlt in den nördlichen Tiefebenen Mitteleuropa. In Säugetiergängen, an faulenden Vegetabilien, in Höhleneingängen.





-Hintertrochanteren schlank, in eine Spitze ausgezogen, Hinterrand fast gerade [Abb. 79]. Halsschild schmäler, etwas vor der Mitte am breitesten, mit besser angedeuteten Hinterwinkeln [Abb. 80]. ♂: Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 81]. ♀: Genitaltergit [Abb. 82]. 4,5-5 mm. Mitteleuropa, nördlich bis Niederlande, Rheinland, Mittelelbe, Schlesien, Kleinpolnische Hochebene; im allgemeinen sehr selten, nur in manchen Gegenden häufiger gefunden.



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Der Zahn der Hintertrochanteren gekrümmt, an der Basis verdickt, nahe der Mitte befindlich [Abb. 72] [Abb. 83]. ♂: Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 84] [Abb. 85]; ♀: Genitaltergit [Abb. 86]. 4,5-5 mm [Abb. 87]. Überall verbreitet, im Westen ziemlich häufig, nach Osten bedeutend seltener. In Maulwurfs- und Mäusegängen und -nestern, in Höhleneingängen.





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Zahn der Hintertrochanteren schmal und gerade [Abb. 88]. Ventralzahn des Samenganges des Penis in eine lange Spitze ausgezogen. Mitteltarsen etwa so lang wie die Mittelschienen. ♂ Aedoeagus und Sklerit des Innensacks [Abb. 89]. ♀: Pygidium schmal und tief ausgerandet [Abb. 90] (die Ausrandung ist am unpräparierten Tier mitunter sehr schwer zu erkennen, da sie durch Haare überdeckt ist [Abb. 91]); Genitaltergit [Abb. 92], unpräpariert [Abb. 93]. Präparat [Abb. 94]. 4-5 mm [Abb. 95]. Im ganzen Gebiet, nach Westen hin seltener. In Säugetierbauen, besonders in Maulwurfsgängen, auch in Höhleneingängen. Die aus den Westalpen (Schweiz) beschriebene Ch. alpicola Serm. mit kürzeren und kräftigeren Fühlern ist von dieser Art nicht sicher zu trennen.







-Zahn der Hintertrochanteren breit, am Außenrand etwas konvex [Abb. 96]. Ventralzahn des Samenganges des Penis kürzer. Mitteltarsen länger als die Mittelschienen. Halsschild etwas schmäler und dichter punktiert. 5-5,2 mm. Bisher nur 2 ♂ aus der Wilhelminenhöhle bei Lunz (Niederösterreich) und der Burghöhle bei Griffen (Kärnten) bekannt. Weitere Untersuchungen müssen entscheiden, ob es sich wirklich um eine gute Art handelt.
♂: Aedoeagus [Abb. 97]; ventraler Zahn im apikalen Teil des Samenganges des Penis robust, stark S-förmig gekrümmt. ♀: Genitaltergit [Abb. 98]. 5-6 mm. Sichere Meldungen nur aus dem Südosten, nordwestlich bis Österreich, Mähren, Sachsen (1 Ex. 1912), Schlesien, Ostpolen; Angabe aus Bayern sehr zweifelhaft. In Säugetierbauen.

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-♂: Aedoeagus [Abb. 99]; ventraler Zahn schlank, nur sehr leicht gekrümmt. ♀: Genitaltergit [Abb. 100] [Abb. 101]. 5-6 mm. In Mitteleuropa besonders im Westen, östlich bis Brandenburg, Schlesien, Böhmen, Salzburg, Osttirol. In Maulwurfsgängen und -nestern. Man prüfe bei ♀ immer auf jeanneli LZ >>>11
















Spitze des Aedoeagus in Seitenansicht in engem Bogen gerundet [Abb. 106]. Mittelschienen deutlich gekrümmt. Vordertarsen etwas weniger erweitert. Körperlänge von 4,5-5,7 mm [Abb. 30]. Deutschland: Segeberg; kavernikol.

-Spitze des Aedoeagus in der Seitenansicht in weiterem Bogen gerundet [Abb. 107]. Mittelschienen wenig gekrümmt. Vordertarsen etwas mehr erweitert. 5,1-5,6 mm. Deutschland: Teutoburger Wald; kavernikol. lederiana ssp.

-Halsschild selten trapezförmig, meist mit mehr gerundeten Seiten [Abb. 109]. Sternite 2-5 mit weniger ausgeprägten medianen Vertiefungen. 4,7-6,0 mm. Irland, Großbritannien, Skandinavien, Ural-Gebirge, Altai-Gebirge; isolierte Populationen in der Schweiz, Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei. Stammform 