Gattung Chevrolatia Jacquelin du Val, 1850

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5Scydmaenidae
Von Arved Lompe (n. L. Ganglbauer)
Franz, H. (1970): Revision der paläarktischen Arten der Gattung Chevrolatia Jacquelin du Val, 1850 (Coleoptera, Scydmaenidae) - Eos, 45:435-438
Orousset, J. (2008): Révision des espèces paléarctiques du genre Chevrolatia Jacquelin du Val, 1850 (Coleoptera, Scydmaenidae) - Bulletin de la Société entomologique de France 113(3):313-329
Die Stirn nach vorn in einen Höcker verlängert, unter dem in geringer Distanz voneinander die Fühler eingefügt sind. Die Kiefertaster 4-gliedrig, mit sehr kurz konischem Endglied, das dem dritten Glied eng angeschlossen und von diesem nur undeutlich gesondert ist. Flügeldecken das Pygidium freilassend. Die Episternen der Hinterbrust von den Flügeldecken überdeckt. Die Hinterhüften ziemlich breit getrennt. Ameisengäste.
#1
insignis Jacquelin du Val, 1850Schmal und gestreckt, glänzend, mit ziemlich langer, wenig dichter, anliegender Behaarung bekleidet, schwarz oder braunschwarz, die Flügeldecken braunrot, die Tarsen, Schenkel und Schienen rostrot, die Kiefertaster und die Tarsen heller gelbrot. Der Kopf mit ziemlich großen Augen und nach hinten stark konvergierenden, lang und zottig behaarten Schläfen. Das dritte Fühlerglied nicht breiter als lang. Der Halsschild um ein Drittel länger als breit, von der Basis bis über die Mitte parallelseitig, dann nach vorn in sehr schwacher Rundung konisch verengt, vor der Basis mit einem Mittelfältchen und vier Grübchen, von denen die zwei inneren groß und rundlich, die zwei seitlichen schmäler und in die Länge gezogen sind. Die Flügeldecken langgestreckt oval, an der Spitze abgestutzt, mit abgerundeter Naht- und Außenecke, auf dem Rücken nur sehr flach gewölbt, ohne erkennbare Punktierung, am Schildchen schmal dreieckig erhoben, an der Basis neben dem Schildchen mit einem großen rundlichen Grübchen, innerhalb der kräftigen Schulterfalte mit einem Längseindruck. 2-2,4 mm. Istrien, Ober- und Mittelitalien, Südfrankreich, Algier. Sehr selten.
egregia Reitter, 1881-Der vorigen Art sehr nahestehend, viel kleiner, einfarbig rötlichgelb, der Kopf mit kleineren Augen, die Fühler etwas kürzer, ihr drittes Glied quer. 1,7 mm. Dalmatien, Korsika.
hispanica Franz, 1969-Hierher noch eine weitere Art aus Spanien.
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