Gattung Chalcophora

ColeopteraSternoxiaBuprestidae
Von Arved Lompe
Durch die Größe des Körpers, gefurchten Kopf, regelmäßig doppelbuchtige Basis des Halsschilds, kleines, rundes Schildchen und gestrecktes Basalglied der Hintertarsen charakterisiert. Die Larven leben unter der Rinde verschiedener Kieferarten, und zwar besonders an Stöcken, wo sie das ganze Holz zuweilen so in Wurmmehl verwandeln, daß es auseinander fällt.
#1
→ 2Kopf, Halsschild und Flügeldecken etwa gleichartig skulptiert und behaart [Abb. 1].
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Abb. 1
detrita (Klug, 1829)-Kopf und Halsschild auffallend anders skulptiert als die Flügeldecken [Abb. 2], letztere fast glatt, mit wenig deutlichen Leisten und Furchen. Osteuropäische Art, bis nach Kleinasien und den Vorderen Orient verbreitet.
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Abb. 2
#2
mariana (L., 1758)Flügeldecken an der Spitze gerundet, der Nahtwinkel in ein Zähnchen ausgezogen [Abb. 3], daneben nur flach ausgerandet. Oberlippe mit glänzendem Vorderrand, der nach hinten durch eine beborstete Furche abgegrenzt ist, deutlich behaart [Abb. 4]. Oberseite erzbraun; die vertieften Stellen - auf den Flügeldeckenlängsfurchen und vor und hinter der Mitte je ein größeres, unregelmäßiges Grübchen - kupfern oder messingglänzend, am Grunde fein gerunzelt [Abb. 5] [Abb. 6]. Unterseite kupferglänzend, spärlich weißlich behaart. Flügeldecken breiter als der Halsschild; Halsschild mit länglicher, glänzender, erhöhter Mittellinie. In Südwesteuropa ist die Oberseite der Käfer kupferrot bis rotgolden (ssp. massiliensis Vill.). 24-39 mm. Europa, vor allem im Osten, dort z. T. nicht selten, gelegentlich Massenauftreten; westlich nur bis Elsaß-Lothringen, Hessen und Südhannover; die Art meidet den atlantischen Bereich, so auch Nordwestdeutschland. V-VII, in Kiefernwäldern. Larve in krankem oder geschlagenem Holz oder in Stümpfen, tief im Holzkörper.
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Abb. 3
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Abb. 4
Bild fehlt:
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Abb. 5
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Abb. 6
intermedia Rey, 1890-Flügeldecken an der Spitze neben den zahnförmig zugespitzten Nahtwinkel tief ausgerandet [Abb. 7]. Oberlippe ohne deutlich abgesetzten, glänzenden Vorderrand, nahezu kahl [Abb. 8]. S.Europa von Frankreich bis S.Rußland mit Ausnahme der Iberischen Halbinsel.
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Abb. 7
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Abb. 8
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