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pelagica Caillol, 1928
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Vorderecken des Halsschilds verrundet; Zahn auf dem Rücken der Hinterschienen einfach und spitz. Länglich; Kopf breiter, hinter dem Auge zumindest noch ein kleines Stück der Schläfe sichtbar; Halsschild mit stärkeren und schwächeren Punkten, jederseits vor der Basis mit einem kurzen, scharfen Längsstrichel. Grünlich, bläulich oder violett, manchmal golden oder bronzen [Abb. 10]; Fühler und Beine fast vollkommen schwarz . Aedoeagus [Abb. 11]; Spermatheka [Abb. 12]. 2,5-3,5 mm. B: An ·Calamagrostis epigeios· und anderen hohen Gräsern. D: Südeuropa, nördlich bis Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, (?) Kärnten, Slowakei, Mähren, Böhmen, Bayern. Im Mittelmeergebiet eine Rasse die etwas heller gefärbt ist, häufig grün metallisch mit weniger verdunkelten Fühlern und Beinen. Aedoeagus [Abb. 13]. ssp.



-Vorderecken des Halsschilds scharfzipfelig vorgezogen; Zahn auf dem Rücken der Hinterschienen meißelförmig breit. Dunkel-erzgrün; Aedoeagus [Abb. 14]; Spermatheka [Abb. 15]. 2,6-4 mm. D: Die Art bewohnt ein disjunktes Areal, nämlich den Westen Frankreichs, Spanien, Korsica und Marokko, sie fehlt in Italien und in den Adrialändern und ist im Osten von Ungarn bis zur Mandschurei verbreitet. Neuerdings in Österreich östlich von Wien gefunden.

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Kopf auf dem ganzen hinteren Teil der Stirn punktiert [Abb. 1]; Vorderkörper bronzen oder kupfern, Flügeldecken meist blau, selten ± bronzen [Abb. 16]; Halsschild an den Seiten gebogen mit seiner größten Breite hinter der Mitte; Basis mit 2 schwachen Eindrücken; Beine gewöhnlich rotgelb mit schwarzen Hinterschenkel, manchmal auch die vorderen Schenkel verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 17]. 2-3 mm. B: An Salix-Arten. D: Südliches Mitteleuropa, nördlich bis (?) Preußen, (?) Mecklenburg, (?) Hamburg.



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Habitus [Abb. 19]. Letztes Fühlerglied spindelförmig und zugespitzt [Abb. 20] [Abb. 21]. Aedoeagus paralleÌseitig, kurz verrundet zugespitzt; bei seitlicher Ansicht schmaler als bei der folgenden Art [Abb. 22] [Abb. 23]. 1,7-2,3 mm. D: Europa ohne den Südwesten; bis Mittelasien verbreitet. (=heikertingeri Ljub.) (=laevicollis (Thoms., 1866))




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-Habitus [Abb. 4]. Letztes Fühlerglied, besonders beim ♂, kolbig verdickt und an der Innenseite etwas abgeplattet [Abb. 24] [Abb. 25]. Aedoeagus zum Ende erweitert, lang verrundet zugespitzt; bei seitlicher Ansicht breiter als bei der vorhergehenden Art [Abb. 26] [Abb. 27]; Spermatheka [Abb. 28]. 1,8-2,4 mm. B: An Polygonaceen, besonders ·Polygonum aviculare·; wird gelegentlich als Schädling an Beta-Rüben gemeldet. D: Europa. Von beiden Arten kommen selten Stücke vor, bei denen der Grund des Halsschilds nicht chagriniert, sondern völlig glatt und glänzend und auch die Punktierung fast völlig geschwunden ist.





breviuscula Faldermann, 1837🗺
Habitus [Abb. 29]. Halsschild kurz, fast doppelt so breit wie lang und stark nach vorn verengt; auf der Stirn beiderseits je 8-10 Punkte; die Zwischenräume der Flügeldecken mit feinen, quergezogenen Pünktchen; Färbung dunkel bronzen oder kupfern, manchmal schwärzlich grün; alle Schenkel schwarz, auch die Schienen teilweise verdunkelt; Aedoeagus dünn, parallel, an der Spitze kurz zugespitzt, von der Seite gesehen einfach gebogen [Abb. 30]. 1,5-2 mm. B: An Chenopodiaceen, in Südeuropa ein wichtiger Schädling an Zuckerrüben, der ,,Rübenerdfloh". D: Südeuropa, nördlich his Niederösterreich, Slowakei, Mähren, Südwestdeutschland. Sehr ähnlich ist eine Art aus Südosteuropa, die aber nur 3-5 Punkte auf der Stirn trägt. D: Bisher nicht in Mitteleuropa.

-Habitus [Abb. 31]. Halsschild länger und nach vorn weniger verengt; Zwischenräume der Flügeldecken glänzend, mit einfachen, fein eingestochenen Punkten; Körper ein wenig größer und intensiver bronzen als bei der vorhergehenden Art; Färbung der Beine gleich; Aedoeagus von der Seite gesehen mit gewellter Spitze, im Ganzen kräftiger. 1,6-2,2 mm. B: Wird von ·Rumex·-Arten angegeben. D: Mittelmeerländer, nördlich bis (?) Niederösterreich, Ungarn.
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Körper oval; Kopf groß, Stirn sehr breit, matt chagriniert und dicht punktiert [Abb. 3], auch der breite Raum zwischen den Fühlerpfannen stark chagriniert; Vorderkörper dunkelgrün oder kupfern, Flügeldecken gelb mit einem Nahtsaum und einem Seitensaum, der auch die Schulterbeule bedeckt [Abb. 32]. Spermatheka [Abb. 33]. 1,6-2 mm. B: Wird von (?) ·Juncus· spec. und ·Eleocharis palustris· angegeben D: Mediterran-pontische Art, nördlich bis Niederösterreich, Slowakei, Ungarn.


-Körper länglich; Kopf kleiner, Stirn mit zarter aber dichter Punktierung, der Zwischenraum zwischen den Fühlereinlenkungen schmal, kielartig aufgewölbt; Flügeldecken braungelb, Nahtsaum schwarz, schmaler als bei der vorhergehenden Art [Abb. 34], Schulterbeule vorstehend und nicht verdunkelt. 1,5-2 mm. D: Westmediterran.
Oberlippe breit, vorn schmal aufgebogen und rötlich gesäumt [Abb. 35]; Flügeldecken in ziemlich regelmäßigen Reihen punktiert; Schulterbeule wenig vorstehend; Metasternum und Abdomen an den Seiten meist weißlich behaart; Oberseite einfarbig bronzen, blau oder grünlich [Abb. 36], im südlichen Verbreitungsgebiet vorherrschend zweifarbig. Aedoeagus [Abb. 37]. 2-2,6 mm. B: Als Fraßpflanzen werden ·Juncus· spec. und ·Eleocharis· spec. angegeben. D: Südeuropa, nördlich bis Thüringen, Sachsen, Schlesien und sogar bis Hamburg nachgewiesen.



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Flügeldecken auf der Scheibe mit einfachen, regelmäßigen Punktreihen, nur der Skutellarstreifen manchmal unregelmäßig [Abb. 40]; Schulterbeule vorstehend; Halsschild stark punktiert, der ganze Rücken glänzend, mit starkem bronzenem oder kupfernem Glanz; Schenkel und Fühlerbasisglieder ± stark verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 41]; Spermatheka [Abb. 42]. 1,6-2 mm. B: Soll an ·Scirpus ovatus· leben. D: Nord-, Mittel- und Osteuropa, westlich bis Mittelfrankreich, südlich bis in die Alpen. Die Genitalabbildung bei Mohr (l.c) ist falsch [Abb. 43].



Flügeldecken auf der Scheibe mit viel zarterer und gedrängterer Punktierung als an den Seiten Die Art ist sehr ähnlich der aridula LZ >>>19, etwas dicker, schwarz und schwach metallisch glänzend [Abb. 44]; Fühler und Schienen weniger verdunkelt, die größte Breite des Halsschilds liegt nahe der Basis. 2-2,5 mm. D: Südwest- und Südeuropa, nördlich bis Niederösterreich.
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Halsschild wenigstens in der Mitte stark glänzend und sehr fein punktiert, die Mikroskulptur nur unter dem Mikroskop erkennbar; Rücken dunkelgrün oder bläulich, selten bronzen, manchmal fast schwarz; Fühlerglieder 1-4 gelbrot oder nur oberseits schwach angedunkelt, auch die Schienen hell gefärbt. Aedoeagus [Abb. 45]. 1,8-2,5 mm. D: Nord- und Mitteleuropa, südlich bis Norditalien, (?) Slowakei, Polen.
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Fühlerglieder 1-3 oder 4 meist einheitlich gelbrot, oft aber das 1. und 2. an der Spitze verdunkelt. Habitus [Abb. 39]. Halsschild mit dichter und ziemlich starker Punktierung, auf den Flügeldecken meist nur die ersten 2 oder 3 Streifen in der vorderen Hälfte neben der Naht ± unregelmäßig, manchmal auch fast regelmäßig wie bei aerosa LZ >>>12, von dieser durch gleichmäßig gebogenen Aedoeagus mit kürzer ausgezogener Spitze unterschieden [Abb. 46] [Abb. 47]. 1,5-2,3 mm. B: An verschiedenen Gräsern, die Larve bohrt im Stengelgrund verschiedener Gramineen und kann zum Getreideschädling werden. D: Ganz Europa. (=aridella (Payk.))


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Größere Art (2,2-2,8 mm) von blauer Färbung [Abb. 8], häufig mit schwachem violetten Schimmer, selten grünlich; Flügeldecken an der Basis mit einem leichten Eindruck, der die Schulterbeule nach innen abgrenzt; Fühlerbasisglieder angedunkelt; Schienen rotgelb, oberseits teilweise verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 48] [Abb. 49]; Spermatheka [Abb. 50]. D: Mittleres Europa.



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Halsschild und Stirn mit verhältnismäßig kräftiger und dichter Punktierung, auf dem Grunde matt chagriniert, der ganze Rücken einfarbig dunkel bläulich oder violett [Abb. 51], selten grünlich. Aedoeagus [Abb. 52] [Abb. 53]. 1,8-2,3 mm. D: Nord- und Mitteleuropa, südlich bis Oberitalien, Balkan. Vermutlich an ·Carex· spec..


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Etwas größere Art (2-2,6 mm) mit länglichen Flügeldecken [Abb. 56]; Rücken schwarz mit schwachem Metallschimmer [Abb. 57]; Fühlerbasisglieder immer ± verdunkelt, Schienen rotbraun oder geschwärzt. ♂: 1. Glied der Vorder- und Mitteltarsen auffällig stark verbreitert. Aedoeagus [Abb. 58] [Abb. 59]; Spermatheka [Abb. 60]. B: An verschiedenen Gramineen, in deren Stengelbasis sich die Larve entwickelt, wird mitunter zum Getreideschädling. D: Ganz Europa.




-Etwas kleinere Art (1,5-2 mm) mit kürzeren und breiteren Flügeldecken; Rücken meist mit starkem Bronzeglanz [Abb. 61]. Fühlerbasisglieder rotgelb oder oberseits teilweise verdunkelt, Schienen rötlich oder schwärzlich, aber die Färbung der Fühler und Beine veränderlich. Aedoeagus [Abb. 62]. D: Mittleres und südliches Europa, in Norddeutschland teilweise fehlend, östlich bis Schlesien.

Fühlerbasisglieder, Schienen und Tarsen fast immer rotgelb; Rücken dunkelgrünlich oder bronzen, selten mit bläulichem Schimmer; in der Körperform ähnlich Batophila rubi; der Halsschild erreicht seine größte Breite hinter der Mitte der Seiten [Abb. 63]; beim ♂ 1. Vordertarsenglied erweitert. Aedoeagus [Abb. 64]. D: Gebirge Mitteleuropas, von den südfranzösischen Bergen über Vogesen, Schwarzwald, Alpen, Niederösterreich bis Steiermark und Krain.

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Schlankere Art [Abb. 65]. Halsschild nach vorn und nach der Basis gleichartig verschmälert mit seiner größten Breite in der Mitte der Seiten, so daß ein einspringender Winkel zwischen Flügeldecken und Halsschildbasis entsteht; Vorderkörper fast schwarz, Flügeldecken gewöhnlich mit leichtem bläulichen, violetten oder grünlichen Schimmer. Aedoeagus [Abb. 66]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Carex·-Arten. D: Vorwiegend mediterrane Art; Mittelmeerländer, nördlich bis Ober- und Niederösterreich (Donaugebiet), bei München, im Rheinland, bei Hamburg und Berlin.

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-Gedrungenere Art [Abb. 67]. Halsschild nach vorn etwas stärker als nach hinten verengt, der einspringende Winkel zwsichen Halsschildbasis und Flügeldecken sehr wenig deutlich [Abb. 7]; Färbung der Oberseite fast einfarbig schwarz mit schwachem, grünlichem oder bläulichem Schimmer. Aedoeagus sehr ähnlich dem von procerula, etwas schwächer und das blechdünne Spitzchen etwas nach unten gebogen [Abb. 68]. 1,5-2,2 mm. D: Schlesien, Sachsen, Thüringen, Mittelelbe, Hamburg, Sylt, Brandenburg, Odergebiet, Bayern, Niederösterreich, Mähren, Slowakei, östlich bis Südrußland.

