
Flügeldecken ohne Schieferglanz, ziemlich lang behaart. Fühler dick, mit stark abgesetzter, etwas asymmetrischer Keule, 8. Glied stark quer [Abb. 2]. Beim ♂ Vorderschenkel ohne Höckerchen, Vorderschienen an der Innenseite ± ausgeschnitten [Abb. 3]. Penis lanzenförmig, in der Mitte gekielt [Abb. 4]. 3,24 mm. B: An Kadavern. D: Überall nicht selten. Zu dieser Art gehören auch die aus Frankreich und Belgien irrtümlich als C. carinatus Jeann. angegebenen Exemplare. . (=alpinus auct., nec Gyll.)


Halsschild nach hinten sehr wenig verschmälert, an den Seiten fast geradlinig, größte Breite deutlich vor der Mitte [Abb. 5]. 6. Fühlerglied länger als breit. Vorderschienen des ♂ tief ausgebuchtet, nahe der Basis mit 1 Zahn [Abb. 6]. Siehe

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Halsschild mit groben, runden, eingestochenen Punkten bedeckt [Abb. 8]. Vorderschenkel des ♂ mit einem Höckerchen an der Innenseite [Abb. 9]. Penis parallelseitig [Abb. 10] [Abb. 11]. 3,5-4 mm. B: An Kadavern. D: Zerstreut fast im ganzen Gebiet, im allgemeinen selten.



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Halsschild stark und sehr dicht gekörnelt, die Punktur aus ovalen, nicht von hinten eingestochenen Körnchen gebildet [Abb. 12]. Körper kurz, Halsschild breit (besonders beim ♂), mit sehr abgerundeten, vor den Hinterwinkeln ausgeschweiften Seiten [Abb. 13] [Abb. 14]. Vorderschenkel des ♂ mit einem Höckerchen an der Innenseite. Penisspitze abgestutzt [Abb. 15]. 3-3,7 mm. B: An Kadavern. D: Im Westen nicht selten, gegen Osten hauptsächlich im Gebirge, im Nordosten sehr selten oder fehlend.



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8. Fühlerglied wenig kürzer als das 6. [Abb. 16]. Körper langgestreckt [Abb. 18]. Vorderschenkel des ♂ ohne Höckerchen an der Innenseite. Penis lang, lanzenförmig, stark gebogen [Abb. 19] [Abb. 20]. 3,5-5 mm. B: An Kadavern, in Tierbauen, sehr oft in Höhlen und Stollen. Überwintert als Imago. D: Boreo-montane Art. In Mitteleuropa in gebirgigen Gegenden, nördlich bis Belgien, Westfalen, Südhannover, Harz, Sudeten, Kleinpolnische Hochebene.



Kleiner und schlanker, 2,5-3 mm. Halsschild klein, deutlich schmäler als die Flügeldecken an den Schultern, nur um 2/3 breiter als der Kopf, an den Seiten schwach gerundet, fein und weniger dicht punktiert. Vorderschenkel des ♂ mit einem Höckerchen an der Spitze [Abb. 22]. Penis keulenförmig verbreitert [Abb. 23]. D: Frankreich und Südeuropa, nördlich bis Ungarn; sehr lokal in Rheinland und Hessen.

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-Größer und kräftiger, 3-4,5 mm. Halsschild groß, fast doppelt so breit wie der Kopf, beim ♂ breiter als die Flügeldecken an den Schultern, beim ♀ annähernd so breit wie diese, an den Seiten stark gerundet [Abb. 24], die Punktur dichter und stärker. Vorderschenkel des ♂ ohne apikales Höckerchen. Penisseiten beinahe parallel, die Spitze breit abgestutzt [Abb. 25]. B: Besonders an trockenen Tierresten in der Nähe von Dachs- und Kaninchenbauen, auch in verschiedenen Tierbauen. D: Im Westen und Süden des Gebietes. Nördlich bis zur Elbe, Brandenburg und Schlesien, meist selten.

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Endglied der Fühler lang, ungefähr so lang wie 9 und 10 zusammen [Abb. 27]. Halsschild breit, in oder etwas hinter der Mitte am breitesten, die Seiten hinten regelmäßig abgerundet [Abb. 28]. Vorderschienen des ♂ distal stark erweitert [Abb. 29]. Penisspitze breit und regelmäßig verrundet [Abb. 30] [Abb. 31]. 3,5-5,5 mm. B: An Kadavern, faulenden Pilzen usw.. Überwintert als Imago. D: Fast überall, mit Ausnahme des Nordostens.




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Fühlerkeule braunschwarz. 5. Glied deutlich länger als breit, 6. schwach quer (bei ♂ zuweilen quadratisch) Schultern etwas und die beiden ersten Sternite oft deutlich heller. Penisspitze schmal bogenförmig, ohne Marginalleisten an der Dorsalseite [Abb. 33] [Abb. 34]. 3-4,5 mm. B: An Kadavern. überwintert als Imago. D: Im ganzen Gebiet, auch alpin, im allgemeinen nicht selten, im Gebirge eine der häufigsten Arten. (C. tristis infernus Szymcz. ist eine auffallend schlanke Höhlenrasse, die zusammen mit Choleva lederiana gracilenta Szymcz. lebt).

-Fühlerkeule bei völlig ausgefärbten Stücken pechschwarz. 5. Glied ± quadratisch, 6. wesentlich breiter als lang [Abb. 35]. Spitzenteil des Penis löffelartig verbreitert, mit Marginalleisten an der Dorsal-Seite [Abb. 36]. Äußerlich dem vorigen sehr ähnlich, aber dunkler gefärbt, mit kräftigerer Fühlerkeule und meistens schmälerem Halsschild. 3,3-4,3 mm. B: An Kadavern und auch in Murmeltierbauen, selten. D: Montan bis alpin, Nominatrasse im Kaukasus, ssp. rotundatus Szymcz. in Asturien, Apenninen, Alpen (Bayern und Lienzer Dolomiten) und Karpaten (Tatra und Slowakisches Erzgebirge).



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-Fühler schlank, 8. Glied weniger als 1,5x so breit wie lang, 6. deutlich länger als breit [Abb. 17]. Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift [Abb. 43]. Vorderschenkel ohne Höckerchen. Penis zweigablig [Abb. 44]. 3-4 mm. B: An Kadavern und in Tierbauen. D: Fast überall verbreitet. Siehe



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-Fühlerkeule schwach abgesetzt, 7. Glied nur wenig breiter als das 6. [Abb. 21]. Schienen bei völlig ausgefärbten Stücken braunschwarz. 6. Fühlerglied beim ♂ deutlich länger als breit. Penis im Spitzenteil sehr abgeplattet, die Spitze mit kleinem Höckerchen [Abb. 45]. 3-4 mm. B: An Kadavern, seltener in Tierbauen. D: Überall (auch hochalpin), nicht selten.

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Eine Spur gestreckter, Seiten des Halsschilds und der Flügeldecken schwach gerundet [Abb. 46]. Hinterwinkel des Halsschilds etwas abgestumpft [Abb. 47]. 2 Basalglieder der Fühler meist deutlich heller als die übrigen. Vorderschienen des ♂ sehr schlank, am Innenrand gerade [Abb. 48]. Penis nicht gegabelt, Parameren verdickt, mit abgerundeter Spitze [Abb. 49] [Abb. 50]. 3,5-4,5 mm. B: Hauptsächlich an Gewässern im Genist oder an Kadavern. D: Überall nicht selten, nach Osten seltener.




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-Etwas kräftiger gebaute Art, Seiten des Halsschilds und der Flügeldecken kaum stärker gerundet [Abb. 51]. Hinterecken des Halsschilds scharf rechtwinklig, weil der Seitenrand davor kurz und flach ausgerandet ist [Abb. 52]. Manchmal mehr als 2 erste Fühlerglieder hell. Vorderschienen des ♂ ziemlich stark erweitert, am Innenrand leicht konvex. Penis dreigablig, Parameren dünn [Abb. 53] [Abb. 54]. 3, 5-4, 5 mm. B: An Kadavern, seltener in Tierbauen. D: Im ganzen Gebiet, eine der häufigsten Arten.



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Flügeldeckenspitzen breit abgerundet. Endglied der Fühler fast doppelt so lang wie das 10. Glied. Habituell dem nigrita ähnlich, aber etwas schlanker [Abb. 37]. Vorderschienen des ♂ leicht verdickt, am Innenrand gerade [Abb. 55]. Penis kräftig, gegabelt, im Spitzenteil mit eingebuchteten Seiten [Abb. 56] [Abb. 57]. 3,5-4,5 mm. B: In Maulwurfsnestern und -gängen, seltener in anderen Tierbauen oder an Kadavern. D: Überall. (=dorni Reitt.)



-Flügeldeckenspitzen schmal, nach hinten ausgezogen [Abb. 58], Endglied der Fühler fast um die Hälfte länger als das 10. Glied. Habituell dem morio ähnlich. Vorderschienen des ♂ wie bei nigriclavis. Penis auch ähnlich, aber schlanker, mit fast parallelen Seiten [Abb. 59]. 3,5-4,5 mm. B: Bisher nur in Murmeltierbauen gefunden. D: Alpen (Westalpen, Bayern, Tirol), Niedere Tatra.

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claudeli Coiff.🗺
Durchschnittlich kleiner, 3-4,5 mm, schlanker [Abb. 60], Flügeldecken der Länge nach wenig gewölbt [Abb. 61]. Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln mit breiter und seichter Ausbuchtung [Abb. 62]. Endglied der Fühler schwärzlich. Vorderschienen des ♂ in der Mitte mit einer +/- ausgebildeten buckligen Erweiterung [Abb. 63] (die aber auch fast fehlen kann [Abb. 64]). Penis schmal [Abb. 65] [Abb. 66]. B: In Säugetierbauen, Höhleneingängen, an Kadavern. Überwintert als Imago. D: Überall nicht selten. Mit sehr schlanken Fühlern und Beinen. D: Aus einer Höhle in den Vogesen bekannt. ssp.







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Flügeldecken robust [Abb. 68], im Profil sehr stark längsgewölbt [Abb. 69]. Halsschildseiten stark und regelmäßig gerundet, größte Breite in oder etwas hinter der Mitte. Vorderschienen des ♂ distal schwach verdickt [Abb. 70]. Spitzenteil des Penis allmählich verschmälert, die Spitze mit kleinem Höckerchen [Abb. 71]. B: In Säugetierbauen (besonders im Winter), an Kadavern. D: Überall, meist nicht häufig.



mariei Jeann., 1934🗺
pannonicus Schweiger🗺
-Flügeldecken schlanker und etwas weniger gewölbt. Halsschildseiten schwächer gerundet, größte Breite etwas hinter der Mitte. Vorderschienen des ♂ mehr verbreitert [Abb. 72]. Spitzenteil des Penis plötzlich verengt, im Profil dicker, die Spitze mit 2-3 kleinen Höckerchen, die manchmal verschwinden [Abb. 73]. Die Art ist habituell intermediär zwischen beiden vorigen, aber dem nigricans ähnlicher und oft von ihm schwierig zu unterscheiden. B: Fast ausschließlich in Murmeltierbauen. D: Nominatform im Kaukasus. D: In den Alpen (Frankreich und Ostalpen vom Allgäu bis Kärnten) und den Karpaten (Südslowakei). Anmerkung: Neuerdings wurde eine nächstverwandte Art aus Wien beschrieben. Gestalt kürzer und plumper, Halsschild breiter, seine Hinterwinkel weniger nach hinten ausgezogen, Flügeldecken feiner gestreift, weniger zugespitzt, Fühler kürzer, Endglieder deutlich geschwärzt, Oberseite stärker chagriniert, Penis etwas abweichend. ssp.

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Kleiner, 3,5-4,5mm. Hinterwinkel des Halsschilds etwas abgestumpft, aber nicht abgerundet. Flügeldecken mit Spuren von Längsstreifen. Körper eiförmig [Abb. 74]. Penisspitze schmal bogenförmig, manchmal mit 1 oder 3 sehr kleinen Höckerchen [Abb. 75]. B: Besonders in Gängen der Wasserratte (Schermaus), auch bei Ratten und anderen Säugetieren; in Menschensiedlungen (Keller, Ställe) die häufigste Catopiden-Art. Überwintert als Imago. D: Gemein.

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-Unsere größte Art, 5-6,5 mm. Hinterwinkel des Halsschilds abgerundet [Abb. 7]. Flügeldecken mit deutlichen Längsstreifen. Körper mehr oval [Abb. 76]. Penis robust, im Spitzenteil mit 2 abgeplatteten Lappen [Abb. 77] [Abb. 78] [Abb. 79] und im ausgestülpten Zustand [Abb. 80]. B: An Kadavern, faulenden Pilzen oder mit Käse zu ködern. D: Überall, in vielen Gegenden ziemlich häufig, im Nordosten seltener.




