Auf den Flügeldecken an den Seiten der Flügeldecken in der Mitte mit einer scharf begrenzten roten Makel [Abb. 1]. Selten die Flügeldecken ganz schwarz, dann aber an Stelle der roten Makel ein durch dichtere und hellere Behaarung markierter Fleck. D: Frankreich, Spanien, Italien.
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Schwarz, Halsschild ganz rot, nur die Basalkante und manchmal der Vorderrand ganz schmal geschwärzt [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 3]. 8-9,5 mm. B: Larve räuberisch im Sand am Fuße alter Bäume, Käfer im Mai/Juni auf Gebüsch und niederer Vegetation. D: Von Südrußland über Süd- und Mitteleuropa bis zur iberischen Halbinsel verbreitet; auch im Baltikum und Südschweden; in Mitteleuropa im gesamten Gebiet, in der Ebene selten oder sehr selten, sonst im allgemeinen nicht häufig, nur in Wärmegebieten gelegentlich häufiger.


Halsschild unregelmäßig, aber nicht doppelt punktiert. ♀: Mittelstück der Bursa und Zahnplatte [Abb. 6]. Behaarung der Flügeldecken weniger lang, an den Seiten braun. 5,5-7,5 mm [Abb. 7]. D: Frankreich, Italien.

-Halsschild doppelt punktiert. ♀: Mittelstück der Bursa und Zahnplatte [Abb. 8]. Behaarung der Flügeldecken lang, grau und besonders bei frischen Exemplaren die Oberseite deutlich aufhellend. Färbung des Halsschilds und der Extremitäten sehr variabel. 5,5-8 mm [Abb. 9]. D: Frankreich: Korsika, Italien.

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Flügeldecken mit ± deutlichem blauen Metallschimmer, fein und unauffällig behaart [Abb. 5]. Fühler und Beine schwarz, 5,7-7,2 mm. B: Larve räuberisch im Boden und in alten Baumstümpfen (Kiefer, aber auch Eiche); Käfer von Mai bis Juni auf blühenden Kiefern und niederer Vegetation. D: Von Rußland über ganz Europa mit Ausnahme des Nordens und Großbritanniens bis an die Pyrenäen verbreitet; in Mitteleuropa in Sandgegenden mit altem Nadelwald, im Osten nicht selten, nach Westen verstreut und selten.
Schwarz, Halsschild rot, an der Basis sehr schmal geschwärzt; die vordere Hälfte bis 2 Drittel schwarz, die schwarze Färbung in der Mitte nach hinten gerundet ausgezogen [Abb. 11]; die Färbung ist bei dieser Art sehr variabel, selten ganz schwarz oder ganz rot. Behaarung der Flügeldecken oft heller und an der Naht etwas zur Seite gerichtet. ♀: durch das Mittelstück der Bursa und die Zahnplatte [Abb. 12] gut charakterisiert, Receptaculum seminis außerdem mit kleinen Dörnchen. 6-8,2 mm. D: Frankreich: Korsika, Italien.

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-Schwarz, Halsschild rot, die Basis schmal geschwärzt, ein länglicher Mittelfleck, der den Halsschildvorderrand berührt, aber gewöhnlich nicht den Hinterrand erreicht, schwarz. Der Fleck kann vergrößert sein und ist dann von vorn nach hinten verengt [Abb. 13]; selten ist fast die ganze Halsschildscheibe schwarz. Stücke mit ganz schwarzem Halsschild bisher aus Mitteleuropa unbekannt. 6-7 mm. B: An xerothermen Hängen auf blühenden Sträuchern. D: Von Kleinasien und Südrußland über Süd- und Südosteuropa bis ins südöstliche Mitteleuropa verbreitet; in Mitteleuropa nur im Südosten: Österreich westlich bis Kärnten, Tschechoslowakei, Schlesien, Bayern; überall sehr verstreut und selten, im vergangenen Jahrhundert auch Einzelfunde in Westdeutschland.
Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen sehr stark gewölbt, vor allem vor der Spitze, sehr grob und unregelmäßi punktiert; die Streifen ebenfalls tief punktiert. Halsschild sehr dicht punktiert, die Seitenrandung an der Basis sehr kurz. Kleine, braune bis schwarze Art der Mittelmeerküsten. Bursa der ♀ ohne Mittelstück, Zahnplatte der Bursa [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. 4-6 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet, Griechenland.

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Halsschildpunktur sehr regelmäßig, fein und dicht [Abb. 16]. Einfarbig schwarz, Oberseite durch sehr deutliche, dichte und ziemlich lange graue oder bräunliche Behaarung grau erscheinend [Abb. 17]. Körper robust, im Aussehen den Arten der Gattung Dicronychus ähnlich. Halsschildbehaarung sehr unregelmäßig, auf jeder Seite mit einem sternförmigen Haarwirbel. Fühler kräftig, Glied 3 höchstens um die Hälfte länger als breit; Enddorne der Mittel- und Hinterschienen kräftig. Tarsen kürzer, 1. Hintertarsenglied kaum länger als das 2.. Aedoeagus [Abb. 18], Zahnplatte und Sklerite der Bursa [Abb. 19]. 7,5-9 mm. B: Larve in Sandboden. Käfer von Ende April bis Anfang Juni vorzugsweise in trockenen Callunaheiden im Gras und am Boden zwischen Heidekraut. D: Von Sibirien über Ost- und Mitteleuropa westlich bis Spanien verbreitet, in Nordeuropa nur im Süden, im Mediterrangebiet weitgehend fehlend; in Mitteleuropa weit verbreitet, aber im Süden und Südwesten verstreut und selten, in der Ebene gebietsweise nicht selten.



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Fühler stark sägeförmig, dabei die Fühlerglieder vom 4. an in der Spitzenhälfte fast parallel [Abb. 21]. Tiefschwarz, glänzend, unauffällig schwarz behaart, fast kahl erscheinend [Abb. 22]. Unterseite dicht silbergrau behaart. Flügeldecken nicht abgeflacht, im vorderen Drittel am breitesten, von dort zur Spitze fast keilförmig verengt. Aedoeagus [Abb. 23], die Parameren in charakteristischer Weise dreieckig zugespitzt, ohne Häkchen an der Spitze; Bursa des ♀ präpariert [Abb. 24] und in natürlicher Lage [Abb. 25]. Größere Art: 7,5-8,5 mm. B: Larve in sonnenexponierten Sandböden am Fuße alter Bäume, Käfer im Mai und Juni auf blühenden Kiefern, Eichen und auf blühendem Gesträuch. D: Von Asien über Ost-, Mittel- und das nördliche Südeuropa bis Spanien verbreitet; in Mitteleuropa nur stellenweise und besonders im Westen selten.




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Behaarung der Flügeldecken braun, ziemlich dicht, auf den inneren 2-3 Zwischenräumen etwas heller und dichter, im mittleren Drittel horizontal gelagert, so daß diese Zwischenräume als helles Nahtband erscheinen. Halsschild gewölbt, seitlich stark gerundet, zu den Hinterwinkeln eingezogen [Abb. 28] [Abb. 29]. Der untergebogene Halsschildseitenrand erlischt schon in der Mitte. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]. Chitinisierte Plättchen der Bursa copulatrix [Abb. 32]. 6,5-7,5 mm. B: Larve in trockenen Sandböden, die überwinternde Imago unter Baumrinden, Käfer im Mai und Juni auf blühenden Sträuchern. D: Westasien, Südrußland, Südosteuropa, Mediterrangebiet; in Mitteleuropa nur in Wärmegebieten im Süden und dort viel seltener als vestigialis; Mähren, Slowakei, östliches Österreich, Tirol, Schweiz. Sichere Angaben aus Deutschland fehlen, doch ist die Art im Westen zu erwarten, da sie in Frankreich weit verbreitet ist.




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-Behaarung der Flügeldecken unauffälliger, auf den inneren Flügeldeckenzwischenräumen mehr schräg nach hinten gelagert und kaum abstechend heller erscheinend. Halsschild flacher, besonders beim ♂ an den Seiten schwächer gerundet (Halsschild 49:7), über den Hinterwinkeln kaum schmäler als in der Mitte; der Halsschildseitenrand endet im vorderen Drittel oder Viertel. Habitus [Abb. 33]. Aedoeagus [Abb. 34], Bursa [Abb. 35]. 7-8,5 mm. B: Larve räuberisch im Boden und in alten Baumstümpfen (Kiefer, aber auch Eiche); Käfer von Mai bis Juni auf blühenden Kiefern und niederer Vegetation. D: Von Kleinasien über Südeuropa und das südliche Mitteleuropa bis zur iberischen Halbinsel verbreitet; in Mitteleuropa mit Ausnahme der Ebene wohl überall zu erwarten, besonders an Wärmestellen in Tallagen häufiger, sonst nur verstreut und selten; fehlt im Gebirge. (=erichssoni Buyss.)


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Halsschild nach hinten kaum, nach vorn deutlich verengt, in der Mitte kaum breiter als an der Basis, die Seiten flach gerundet. Punktur der Flügeldeckenzwischenräume deutlich, Behaarung fein, nach hinten gerichtet. Schwarz, schwächer glänzend, die feine Behaarung weißlichgrau. Habitus [Abb. 36]. Halsschildbasalstrichel sehr kurz, nur halb so lang wie sein Abstand vom Halsschildhinterwinkelkiel. Flügeldecken abgeflacht, die Basis zwischen dem etwas erhabenen 6. Zwischenraum und dem Schildchen flach oder sogar niedergedrückt, die Verengung zur Flügeldeckenspitze beginnt erst hinter der Mittel. Aedoeagus ähnlich wie bei vestgialis [Abb. 34], Bursa [Abb. 37]. 6-7 mm. D: Schweden; in Mitteleuropa im Osten, westlich bis zur mittleren Elbe: Mark Brandenburg, Mittelelbe, Thüringen; selten. Diese Art wird oft mit ebeninus LZ >>>10 verwechselt, da die bei Reitter angeführten Merkmale nicht immer zutreffend sind. Halsschildform und die viel deutlichere Punktur in den Zwischenräumen der Flügeldecken ermöglichen aber ihre Bestimmung auch ohne Genitaluntersuchung. Zu vestigialis Er. besteht eine engere Verwandtschaft, doch Lohse mochte sich nicht der Auffassung anschließen, sie als deren schwarzbeinige Form anzusehen.


Die Behaarung auf den 2 oder 3 Flügeldeckenzwischenräumen neben der Naht liegt im mittleren Drittel horizontal; sie ist hier heller und dichter, so daß diese Zwischenräume deutlich als heller Nahtstreifen erscheinen. Flügeldecken 2,5 x so lang wie der Halsschild oder länger. Aedoeagus [Abb. 38]. Die chitinisierten Plättchen der Bursa gleichen denen des vestigialis Er. (vergleiche Bursa [Abb. 35]). 6-7,8 mm. D: Süd- und Westeuropa; in Frankreich im Gebirge überall, besonders in Höhen zwischen 1500 und 2000 m, aber bis 2600 m aufsteigend; daneben aber auch sehr verstreut in der Ebene, z. B. bei Paris; außerdem in Italien und der Südschweiz (mehrfach). Ein Vorkommen im westlichen Mitteleuropa ist möglich. (=vestigialis Leseign. nec Er.)

-Die Behaarung der inneren Flügeldeckenzwischenräume liegt zum Teil gerade, zum Teil schräg nach hinten oder kaum quer und entspricht der Behaarung der anderen Flügeldeckenzwischenräume, so daß die ganze Oberseite schwarz fettglänzend und die Umgebung der Naht nicht heller erscheint. Flügeldecken kürzer als bei der vorhergehenden Art, deutlich weniger als 2,5 x so lang wie der Halsschild [Abb. 39]. ♀: Bursa [Abb. 40]. 6-8 mm. B: Larve räuberisch an sonnigen Sandhängen. D: Von Südrußland und Westasien über die Balkanhalbinsel und Italien sowie das südliche, östliche und mittlere Mitteleuropa und das südliche Nordeuropa verbreitet; westlich bis zur Schweiz, jedoch noch nicht mit Sicherheit aus Frankreich nachgewiesen. In Mitteleuropa sehr verstreut und selten, besonders an Wärmestellen.

Oberseite unauffällig dunkel behaart [Abb. 44]. Die helle Färbung der Flügeldecken manchmal in der Mitte unterbrochen oder nur bis zur Mitte reichend. Fühler und Beine rotbraun, die Schenkel an der Basis und die ersten Fühlerglieder dunkler. ♂: Aedoeagus [Abb. 45], die Parameren sind sehr charakteristisch. ♀. Mittelstück der Bursa sehr klein, Zahnplatte [Abb. 46]. 4-7 mm. D: Frankreich, Italien.


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Halsschild schwarz, durch die dichte und deutliche Punktierung matt. Flügeldecken gelb bis braun mit je 2 dunklen Längsmakeln die eine kreuzförmige rote Zeichnung freilassen [Abb. 42] . D: Iberische Halbinsel, Nordafrika; in 'Fauna Europaea' auch aus Schweden gemeldet..
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Halsschild gleichartig punktiert, die Punktzwischenräume etwa so groß wie die Punkte; schwarz der Vorderrand schmal rot gesäumt, [Abb. 47]. Die dunkle Zeichnung der Flügeldecken besteht aus 2 wenig dunkleren Schattenflecken [Abb. 43] oder einem dunklen Längswisch [Abb. 48], der fast die Breite der Flügeldecken einnehmen kann. ♂: Aedoeagus [Abb. 49]; ♀: Bursa [Abb. 50] [Abb. 51]. D: Spanien: Balearen.





-Halsschild mit ungleicher Punktur; ganz schwarz, ansonsten wie der vorige gefärbt. ♀: Bursa anders. D: Spanien: Balearen.
-Italien: Sicilien.
-Spanien, Andalusien.
-Spanien, Portugal. Syrien ?.
-Spanien, Italien, Nordafrika (Marokko).
-Formosa. Tibet, Ceylon. (nach England eingeschleppt ?).
-Spanien: Almeria, Cuenca.
-Spanien: Almeria: Granada.
-Italien.
-Spanien: Almeria, Pujaire.
-Spanien, Tunesien, Algerien, Italien: Sardinien.
-Spanien: Almeria.
-Balearen: Mallorca, Griechenland.
-Zweifarbig: rotbraun, nur der Vorderrand des Halsschilds sowie ein schmaler Saum an der Basis der Flügeldecken, Schildchen und Fühler schwarz; dadurch von allen anderen spanischen Arten verschieden. Flügeldecken gelb behaart. ♀: Bursa [Abb. 55]. Spanien: Magalascanas.
-Griechenland.
-Griechenland.
-Griechenland: Kreta.
-Zentral- und Südosteuropa, Nordafrika.
-Bulgarien, Griechenland, Türkei, Armenien.
-Griechenland: Kreta.
-Habitus [Abb. 65]. Armenien, Griechenland: Insel Samos und Hora, Türkei.
-Zentral-Griechenland.
-Griechenland, Türkei, Syrien, Libanon, Iran.
-Griechenland: Kreta.
-Griechenland: Insel Santorin. Insel Samos.
-Griechenland.
-Griechenland: Insel Samos.
-Griechenland: Kreta. Türkei. Syrien.
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-Habitus [Abb. 69]. Südosteuropa, Griechenland: Peloponnes, Kleinasien, Armenien?.
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-Habitus [Abb. 70]. Türkei, Syrien, Zypern, Armenien, Azerbeidschan, Irak, Iran.
-Habitus [Abb. 72]. Griechenland: Thessalien, Mazedonien, Türkei, Kaukasus: Bakou.
-Habitus [Abb. 73]. Halsschild [Abb. 74]. Aedoeagus [Abb. 58]. Ukraine. Krim.


-Griechenland: Kreta und Rhodos, Zypern, Kleinasien, Syrien.
-Griechenland.