Gattung Boromorphus Wollaston

TenebrionidaeBelopini
A.L. (n. Reitter >>>Reitter-Best-Tab-Heft87.tif)
#1
→ 2Flügeldecken auf den abwechselnden Zwischenräumen der zarten Punktreihen auch neben den Seiten ohne Längsfältchen oder Längserhabenheiten.
→ 3-Flügeldecken auf den abwechselnden Zwischenräumen der Punktreihen an den Seiten mit äusserst feinen, hinten allmählich erlöschenden, kielartig erhabenen Längslinien.
#2
tagenioides LucasHalsschild etwas länger als breit, sehr kurz behaart, Flügeldecken mit feinen Punktreihen, die Zwischenräume mit einer gleichen Punktreihe wie die Hauptreihen, weshalb beide nicht verschieden erscheinen und einfach sehr dicht und gleichartig reihig punktiert sind [Abb. 1]. Glied 4-8 der Fühler kaum länger als breit. Rostrot, der Scheitel und die Flügeldecken dunkler braun L. 3mm. Spanien, Algier, Marokko.*) *) Mit dieser Art soll identisch sein B. maderae Woll. von Madeira. Bei der Ähnlichkeit aller Arten wäre diese Zugehörigkeit noch nachzuprüfen. Reitter lag keine Art von Madeira vor.
boromorphus_tagenioides_hab.jpg
Abb. 1
armeniacus Reitt.-Halsschild kaum länger als breit, ziemlich lang, anliegend behaart, die Behaarung quer gelagert, Flügeldecken mit feinen deutlichen Punktstreifen und die schmalen Zwischenräume mit dreifach feinerer, wenig deutlicher Punktreihe. Glied 4-8 der Fühler beträchtlich länger als breit. Einfarbig rotbraun. L. 3 mm. Araxestal. *) *) Ist sicher von opaculus spezifisch verschieden, eher ist aegyptiacus eine Lokalrasse von opaculus, was aber trotz ihrer nahen Verwandtschaft sehr unwahrscheinlich ist.
#3
→ 4Drittes Fühlerglied stark verlängert, doppelt so lang als die umgebenden Glieder. Halsschild so lang als breit, Flügeldecken nur an den Seiten mit abwechselnd erhabenen Zwischenräumen. Oberseite mit deutlicher, gelblicher Behaarung, mehr oder weniger matt. L. 3 mm.
libanicus Baudi-Fühler dünn und kurz, ihr 3. Glied wenig länger als die umgebenden, Glied 5-8 nicht länger als breit, oder schwach quer. Halsschild merklich breiter als lang, Flügeldecken auf allen abwechselnden Zwischenräumen der feinen Punktstreifen mit fein längskielig erhabenen Linien, die seitlichen stärker als die inneren. Körper deutlicher glänzend, die Oberseite nur staubartig behaart. Kleine Arten von 2-3,2 mm. Syrien.
#4
opaculus Reitt.Fühler dünn und länger, Glied 4 - 8 länglich, die angedeuteten Streifen der Flügeldecken ein wenig kräftiger punktiert als deren Zwischenräume. Körper braun, ganz matt, Fühler und Beine gelbrot, Unterseite schwärzlich braun, Bauch auf fein runzeligem Grunde dicht und seicht punktuliert, Behaarung der Unterseite ziemlich lang. Transkaukasien, Talyschgebirge, Araxestal, Transkaspien, Turkestan;
aegyptiacus Reitt.-Fühler kürzer, dünn, Glied 5-8 kaum länger als breit, die Punkte der Hauptreihen und Zwischenräume von gleicher Stärke. Körper rostrot bis braun, etwas glänzender. Unterseite bräunlichrot, glänzender, sehr kurz behaart, Bauch auf glattem Grunde wenig gedrängt, die 3 letzten Sternite dichter und deutlicher punktiert, die Punktur steht frei. - Ägypten.
Enthaltene Taxaaegyptiacus armeniacus libanicus opaculus tagenioides
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