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Körper gedrungen [Abb. 8]. Flügeldeckenstreifen tief eingedrückt, Flügeldeckenzwischenräume deutlich gewölbt, kräftig punktiert. Halsschild und Flügeldecken gelblichbraun. Halsschild mit umfangreichem, dunkelmetallisch glänzendem, basal meist deutlich verbreitertem Mittelfleck, der durch eine hellere, punktfreie Längslinie (vor allem im vorderen Bereich) geteilt sein kann [Abb. 6]. Flügeldecken mit dunklen Verschattungen. Mittelbrustkiel vor den Mittelhüften deutlich vorspringend [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. 3,5-5 mm. In ganz Mitteleuropa nicht selten.




Der Dorsalfleck am Halsschild immer unpaar, mitunter von vorne her tief eingeschnitten [Abb. 12]. Der Mittelbrustkiel zu einem niedrigen, scharfen Grat reduziert [Abb. 13]. Aedoeagus [Abb. 14]. 3,5-5,0 mm. Westpaläarktische Art, im Mediterran häufig Aus Mitteleuropa nur historische Belege (Museen Wien und Mailand) ohne Datumangabe aus der Umgebung von Wien; Großbritannien, Niederlande.


-Der Halsschild immer mit einem paarigen, von einer mehr oder weniger breiten hellen Linie geteilten Dorsalfleck. Der Mittelbrustkiel als erhabener, gezackter Grat ausgebildet [Abb. 15]. Aedoeagus [Abb. 16]. 3,7-5,3 mm. Westpaläarktische Art, im Mediterran häufig. Aus Mitteleuropa (Ostösterreich und Mähren) ebenfalls nur durch alte Museumsbestände (Museen Wien und Paris) bekannt.

Punktierung des Halsschilds außerhalb der Dorsalzeichnung nicht geschwärzt, höchstens schwach angedunkelt. Schenkelbasis im Bereich der Behaarung nicht angedunkelt. Hinterschenkelbehaarung: ♂ 2/5, ♀ 4/9. Mittelschenkelbehaarung: ♂ + ♀ 4/9. Aedaeagus [Abb. 17]: Der apikale Ventraleinschnitt der Parameren scharf. 4,5-5,5 mm. Ostmediterran.
-Punktierung des Halsschilds außerhalb der Dorsalzeichnung deutlich geschwärzt, ebenso die Schenkelbasis im Bereich der Behaarung. Hinterschenkelbehaarung: ♂ + ♀ 3/5. Mittelschenkelbehaarung: ♂ 1/2, ♀ 5/9. Aedaeagus [Abb. 18]: Der apikale Ventraleinschnitt der Parameren flach gerundet. 5-6,5 mm. Östliches Mediterran, Naher Osten, Kaukasus.
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Flügeldeckenintervalle zerstreut punktiert. Im 3., 5. und 7. Intervall deutlich größere Punkte eingestreut. Lateralfleck undeutlich, verwaschen. Klauen der Tarsenendglieder kräftig [Abb. 19]. ♂: Fünftes Sternit vor dem Ausschnitt am Hinterrand mit kurzem Kiel [Abb. 20]. Aedaeagus [Abb. 21] [Abb. 22]. 4,2-6 mm. Habitus [Abb. 23]. Westpaläarktis; bei uns neuere Funde aus Thüringen, Hessen, Vorarlberg, Wien und Umgebung, Niederösterreich, Burgenland, Ungarn..




-Flügeldeckenintervalle ab dem 4. Intervall in Reihen punktiert, größere Punkte nur im 3. Intervall deutlich. Lateralfleck der Flügeldecken scharf begrenzt und deutlich. Klauen der Tarsenendglieder kürzer und schlanker [Abb. 24]. ♂: Vor dem Ausschnitt am Hinterrand des 5. Sternites eine höckerartige Erhebung [Abb. 25]. Aedaeagus [Abb. 26]. 4,5-6 mm. Europa; bei uns Bayern (Isarmündung), March- und Donauauen.


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Halsschild meist ohne Flecken oder Zeichnung. Oberlippe schwarz. Oberseite insgesamt hell. Flügeldeckenstreifen schwach eingedrückt, Flügeldeckenzwischenräume flach, zerstreut punktiert, Punktierung im Bereich der Flügeldeckenbasis ungeschwärzt. Flügeldeckenspitzen wie bei spinosus. Außere Flügeldeckendornen beim ♀ aufwärts gebogen (von der Seite gesehen). ♂: 5. Sternit breit verrundet [Abb. 28]. Basale Behaarung der Vorderschenkel nicht sehr ausgedehnt, erreicht am Vorderrand niemals die Mitte. Aedoeagus [Abb. 29] [Abb. 30]: Basalstück kurz und glatt, Medianlobus distal S-förmig gebogen, an der Spitze mit hakenförmigem Fortsatz. 4-6,1 mm. Diese Art wurde bisher meist mit spinosus verwechselt. Verbreitung paläarktisch. Schleswig-Holstein, Sachsen, Ungarn. Im Neusiedlerseegebiet nicht selten


Oberlippe dunkel bis schwarz. Oberseite dunkler bräunlich als bei fulvus. Halsschild mit paariger, manchmal undeutlicher Zeichnung. Flügeldeckenstreifen deutlich eingedrückt, meist in der ganzen Länge geschwärzt. Flügeldeckenspitzen wie bei spinosus. ♂: 5. Sternit am Hinterrand mit unscheinbaren, paarigen Zähnchen (40x), aber ohne Ausrandung. Vorderschenkel am Vorderrand bis zur Mitte behaart. Aedoeagus [Abb. 31]: Basalstück gerieft, robust. Parameren relativ stark gebogen, ventral "gesägt". Medianlobus S-förmig, distal mit deutlichem ventralen Kiel, die Spitze ohne langen Haken. 4,2-6,2 mm. Halophile Art. Mittelmeergebiet, ?Norwegen, in Mitteleuropa bisher nicht nachgewiesen.
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Oberseite gelbbraun [Abb. 32]. Halsschild mit meist deutlicher paariger Zeichnung. Flügeldeckenstreifen deutlich, Flügeldeckenintervalle zerstreut punktiert, Apex [Abb. 33]. Fünftes Sternit schmal verrundet [Abb. 34]. Aedoeagus [Abb. 35] [Abb. 36]: Basalstück glatt oder fein gerieft, schlank. Medianlobus an der Spitze gleichmäßig gebogen. Parameren schlank, schwach S-förmig gebogen. Paläarktische Art. Früher an Binnenlandsalzstellen in Mitteleuropa nicht selten In Ostösterreich, Ungarn, Slowakei verbreitet aber nicht häufig 4,2-5,9 mm.




-Halsschildpunktierung geschwärzt. Außere Flügeldeckenzähne dornförmig. Innere Flügeldeckenzähne beim ♂ scharf, an der Naht zusammenstoßend oder leicht divergierend, beim ♀ dornförmig verlängert, parallel oder konvergierend, sich manchmal überlappend [Abb. 38]. Oberseite graugelb bis braun, wegen der kräftigen Schwärzung der Punkte dunkler erscheinend. Halsschild kräftig punktiert mit verwaschener Zeichnung, Flügeldeckenstreifen deutlich, Flügeldeckenzwischenräume mäßig gewölbt. ♂: 5. Sternit nicht sehr tief, aber deutlich ausgerandet. Ausrandung von kleinen Zähnchen begrenzt [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40]: Basalstück robust, gerieft. Parameren distal breit schaufelförmig. 4,5-7 mm. Thüringen, Sachsen, Niederösterreich. Paläarktisch verbreitet.


Körper schlanker. Halsschild oft mit paariger, nicht sehr deutlicher Zeichnung, deren Punkte angedunkelt sein können. Weibchen durch Mikroretikulierung matter. Metasternalfortsatz dornartig nach hinten verlängert. ♂: 5. Sternit [Abb. 41]; Aedaeagus [Abb. 42]. 4.5-6.3 mm.Mediterran, nach Osten bis Südrussland und Afghanistan.
