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Letztes Fühlerglied viel schmäler als Glied 10 [Abb. 4], Körper zylindrisch, stark gewölbt [Abb. 5]. Mittel- und Hinterschienen des ♂ zur Spitze verdickt und leicht gebogen. Fühler dick, 5. Glied wenig länger als breit. Dunkelbraun, Flügeldecken heller rötlichbraun, oder der ganze Käfer einfarbig hell rötlichbraun. Halsschild seitlich gleichmäßig sanft gerundet, so breit wie die Flügeldecken und ebenso wie diese fein oder mäßig kräftig, wenig dicht punktiert [Abb. 6]. Flügeldecken lang und rauh behaart. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 7] [Abb. 8]. Größte bei uns heimische Art der Gattung. 1,8-2,4 mm. B: In den kolbenförmig verdickten Fußpartien des Schopftintlings (·Coprinus comatus·). D: Nordeuropa, Deutschland, Österreich; nicht allzu selten (=fimetarii (Hbst., 1793))




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Der breite Halsschild fast so breit wie die Basis der Flügeldecken, glänzend, die basale Querfurche jederseits durch 2 oder 3 feine Längskielchen begrenzt [Abb. 9]; Flügeldecken paralleler, Fühler kürzer, Glied 9 und 10 deutlich quer. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 10] [Abb. 11]. Kleiner, 1,5-1,8 mm. B: In Flußauen unter Laub. D: Europa; nicht selten. (=fuscicollis Mannh.)


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Fühlerkeule unegal, Glied 9 konisch und viel länger als Glied 10 [Abb. 12], Stirn flach. Halsschild mit breiter und tiefer Basalfurche, die jederseits durch ein Kielchen begrenzt wird [Abb. 13]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 14]. Habitus [Abb. 15]. B: Stellenweise und selten an Ufern und in Genist. D: In Europa weit verbreitet, auch im nördlichen Mitteleuropa (Oldenburg, Holstein).



-Fühlerkeule normal, Glied 9 und 10 ähnlich. Stirn gewölbt; basaler Halsschildquereindruck schmal und flach, seitlich nicht durch ein Kielchen begrenzt. B: In Flußtälern. D: In den Alpen in Nord- und Osttirol, in der Nordslowakei, Lombardei. Selten.
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Fühler sehr lang und sehr dick, dicker als die Vorderschienen; vollständig hell, gelb oder rotgelb [Abb. 1]. Halsschildhinterecken stumpf gewinkelt. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 16] [Abb. 17] [Abb. 18]. 1,7-1,9 mm. B: An faulenden Hölzern. D: Weit verbreitet, aber überall selten, in der Ebene sehr selten.



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Fühler kurz, 4.-8. Fühlerglied kurz, dick, ± quer und untereinander wenig verschieden [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. B: Am Stockschwämmchen (·Pholiota mutabilis·), auf Baumstümpfen und in faulendem Holz, das mit diesem Pilz besetzt ist. D: Nicht gerade häufig, aber wohl überall. (=fumata Er.) (=? pumila Rtt.) (=nova Roelofs)

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9. und 10. Fühlerglied schwächer quer; Halsschild fast so breit wie die Flügeldecken, mit in der Mitte ± parallelen Seiten [Abb. 21]; Halsschildpunkte etwas feiner, aber sehr zahlreich und sehr dicht. Ganz schwarz oder Flügeldecken seitlich ± aufgehellt. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 22]. 1,6-1,8 mm. B: An Ufern und Sümpfen, im Genist und unter Laub. D: Verstreut und sehr selten.

Flacher, Flügeldecken fast parallelseitig [Abb. 23]; Halsschild zur Basis verbreitert, fast so breit wie die Flügeldecken, im hinteren Drittel zu den stumpfen Hinterwinkeln verengt. Oberseite rauh und dicht punktiert. 1,5-1,8 mm. B: In Kompost und verpilztem Heu. D: Adventivart aus Südeuropa (nach 1950). Norddeutschland, Südschweden, Dänemark, Tschechoslowakei. Sehr lokal, aber oft in Anzahl. (=consanguinea Johns.)
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Kleiner, 1,2-1,6 mm; Fühler rötlich, schlanker und kürzer, die Keule weniger breit. Körper schlank [Abb. 24], Halsschild vor den Hinterwinkel ± eingezogen, ohne basalen Quereindruck, Schultern gewöhnlich undeutlich. Metasternum glänzend, nicht chagriniert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 25]. D: In neuerer Zeit selten geworden. (=nana Er.)

-Größer, 1,6-1,8 mm; Fühler braun, länger und dicker, ihre Keule breiter. Körper robust, breiter [Abb. 26]; Halsschild vor den Hinterwinkel nicht eingezogen, mit schmalem basalen Quereindruck. Schultern gewöhnlich ± rechtwinklig. Metasternum matt, chagriniert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 27]. D: Ziemlich selten und oft nicht erkannt.

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Besonders schmal und gestreckt, parallel, flach und klein [Abb. 28]. Körper gewöhnlich dunkel. Aedoeagus [Abb. 29] [Abb. 30] und Spermatheka [Abb. 31]. 1,2-1,6 (♀1,75) mm. B: Wurde an Zuckerrüben schädlich. D: Wohl überall die weitaus häufigste Art der Untergattung.





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Gewölbter [Abb. 34], dunkler braun oder Kopf und Halsschild oft etwas rötlich. Halschildhinterecken völlig verrundet [Abb. 33]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 35] [Abb. 36] [Abb. 37]; Paramerenplatte mit hakig nach innen gebogener Spitze [Abb. 38]. D: Südschweden, nördliches Niedersachsen, Thüringen, Österreich, Tschechoslowakei. Sehr lokal und selten.





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-Flacher und heller, ganz rötlichgelb. B: Meist in Nadelwald. D: Adventivart (nach 1948). Holstein, nördliches Niedersachsen (häufig im Autokescher), Hessen, Sachsen, Baden. Selten.
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Größer, 1,9-2,3 mm; Fühler lang, Mittelglieder ziemlich lang, Keule schmal oder schlecht abgesetzt, mit ± quadratischem 9. und 10. Glied; ganz schwarz oder Flügeldecken oft etwas heller. Beine gewöhnlich zum Teil angedunkelt. Aedoeagus [Abb. 39]. B: Besonders in Nadelwäldern an Reisig, Rindenabfällen und Schlagspänen. D: Weit verbreitet, aber selten, (=longicornis Thoms.)
-Kleiner, 1,5-1,9 mm; Fühler kurz, die Mittelglieder kürzer, Keule breit und deutlich abgesetzt, Glied 9 und 10 kräftig quer. Flügeldecken braun, Beine gewöhnlich hell. D: Niederösterreich, Steiermark, Böhmerwald, Schlesien, Sachsen, Hessen, Harz, neuerdings auch im nordöstlichen Niedersachsen. Offenbar in Ausbreitung befindlich.
Flacher, kleiner, 1,4-1,7 mm. Halsschild stark erweitert und hinter der Mitte gewinkelt, von dort gerade zu den scharf stumpfwinkligen Hinterecken verengt. Flügeldecken kräftig und dicht punktiert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 40]. B: Vermutlich boreoalpin, unter Fichtenrinden und an Fichtenschwämmen. D: Ukrainische Karpaten und Fennoskandien, früher fälschlich aus Tirol gemeldet.
Ziemlich glänzend, Halsschild gewöhnlich an den Seiten und Hinterwinkel nicht chagriniert, Hinterbrust an den Seiten nicht oder schwach chagriniert. ♂: Aedoeagus [Abb. 41], die inneren Sklerite im Apikalteil des Mittellappens ,,Eiffelturm-ähnlich" gebildet. Habitus [Abb. 42]. D: Im Mitteleuropa weit verbreitet, aber sehr selten. (=herminea Rtt.)

-Meistens matt, Halsschild an den Seiten und Hinterwinkel gewöhnlich chagriniert, Seiten der Hinterbrust kräftig chagriniert. ♂: Aedoeagus [Abb. 43], die inneren Sklerite des Mittellappens breit gerundet. B: In Nadelwäldern D: In Salzburg, Ost- und Südtirol; lokal und selten. (=norica Ganglb.)
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Stärker gewölbt, braun, Flügeldecken zumindest an den Seiten heller, Beine hell; Halsschild dicht punktiert, stärker quer, seitlich stärker gerundet, die stumpfen Hinterwinkel deutlich, die Basis mit einem breiten vollständigen Quereindruck [Abb. 32]. Flügeldecken kürzer, im Basisbereich dicht punktiert, glänzend, nicht chagriniert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 45] [Abb. 46] [Abb. 47]. 1,6-2,1 mm. D: Europa bis auf den Süden. (=prolixa auct.)



-Flacher, dunkler, schwärzlich, Flügeldecken schwarzbraun, selten heller, Beine ± angedunkelt. Halsschild feiner und spärlicher punktiert, weniger quer, die Seiten gerader, die Hinterwinkel stumpfer und fast verloschen, Basis ohne Quereindruck; Flügeldecken gestreckter, im Basalbereich fein und weitläufig punktiert, gewöhnlich chagriniert und matt. B: An totes oder verbranntes Holz, besonders Kiefer, gebunden. D: Aus Mitteleuropa nur 1 Ex. bekannt: Wien (Reitter), sonst in Großbritannien und Norwegen.
Größer, 1,7-2,1 mm; vollständig tiefschwarz, selten Flügeldecken braunschwarz, die Fühlerkeule und die Beine gewöhnlich geschwärzt. 1. Fühlerglied dünner, weniger gebogen, am Ende kaum breiter als das 2. Glied; Halsschild kleiner, viel schmäler als die Flügeldecken, diese gestreckter und kräftiger punktiert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 48] [Abb. 49]. B: Lebt wie procerula und ist vermutlich in Gebirgsgegenden weit verbreitet. D: Hunsrück, Lausitz, Sudeten. (=prolixa Er.?)

-Kleiner, 1,5-1,8 mm. Kopf und Halsschild schwärzlich, Flügeldecken ± hellbraun, die Scheibe oft unscharf verdunkelt. Fühler und Beine überwiegend hell. 1. Fühlerglied ziemlich dick, gebogen und am Ende viel breiter als Glied 2.; Halsschild groß und breit, fast so breit wie die Flügeldecken, diese kurz, fein punktiert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 50] [Abb. 51]. D: Dänemark, Fennoskandien, Schottland, eine alte Meldung auch aus den Niederlanden. Die Art kommt auch bei Hamburg vor.

Flacher, Halsschild kaum schmäler als die Flügeldecken, an der Basis ohne Quereindruck; Färbung unterschiedlich rot bis braun, die Flügeldecken an den Seiten gewöhnlich heller. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 52]. [Abb. 53]. Kleiner, 1,6-1,9 mm. D: Im Bergland und in den Gebirgen, besonders im östlichen Mitteleuropa verbreitet, aber selten.

-Stärker gewölbt, Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, die Basis mit +/- vollständigem Quereindruck; Färbung heller oder dunkler braun, Kopf und Halsschild gewöhnlich dunkler als die einfarbigen Flügeldecken. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 54]. Größer, 1,75-2,1 mm. D: Überwiegend boreo-alpin verbreitet: Böhmen, Slowakei, Schlesien, Nordtirol; aber aus Berlin beschrieben und neuerdings auch im Harz und im nordöstlichen Niedersachsen. Sehr selten. (=sahlbergi? Sjöb.)

Kopf und Halsschild schwärzlich, Flügeldecken braun bis schwarzbraun, Beine hellbraun, gewöhnlich ± angedunkelt. Halsschild sehr dicht punktiert, die Punktzwischenräume runzelig erhaben; Flügeldecken gewölbter. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 55] [Abb. 56]. 1,7-2 mm. Habitus [Abb. 57]. D: In den Beskiden und im Böhmerwald.


Ziemlich schmal und gestreckt [Abb. 58]. Halsschildseiten von vorn bis hinter die Mitte schwach erweitert, dann zu den sehr stumpfen Hinterwinkel gerundet verengt. Flügeldecken rötlichgelb mit einer breiten dunklen Mittelquerbinde von variabler Breite, die sehr selten undeutlich ist. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 59] [Abb. 60]. 1,6-2 mm. D: Vermutlich boreoalpin verbreitet, bei uns in den hohen Gebirgen des östlichen Mitteleuropa, sehr selten. (=planiuscula Rtt.)


-Breiter und kürzer, etwas oval. Halsschildseiten bis hinter die Mitte sehr stark erweitert, dann geradlinig zu den etwas stumpfen, fast rechtwinkligen Hinterecken verengt. Flügeldecken einfarbig rötlich oder rotbraun, heller als der Halsschild; 1,6-1,9 mm. D: In den Ostkarpaten von Ungarn und Rumänien, auch in Polen (Bieszczady Zachodnie Gebirge). Selten.
Kopf und Halsschild schwärzlich, Flügeldecken rötlich. Fühler kurz, Mittelglieder dünner, mit geraden Seiten, Keule ziemlich schmal. Stirn zwischen den Fühlereinlenkungen von oben gesehen stark vorspringend. Halsschild an der Basis am breitesten, die Hinterwinkel rechtwinklig. Punktur stark und dicht. Flügeldecken kurzoval, flacher, ihre Punktur sehr fein und spärlich, die Behaarung kürzer und anliegend. 1,7-1,8 mm. D: In Flußniederungen des Alpengebietes, verstreut und selten. (=acutifrons Ganglb.)
-Schwarzbraun. Fühler länger, Mittelglieder dicker und gebogen, die Keule sehr breit. Stirn zwischen den Fühlereinlenkungen schwächer vorspringend, Halsschild hinter der Mitte am breitesten, Seiten gerundet, Hinterwinkel stumpf, Punktur weniger dicht. Flügeldecken langoval, gewölbter, ihre Punktur kräftiger und dichter, die Behaarung länger und etwas aufgerichtet; ungeflügelt. 1,7-1,8 mm. D: Ukrainische Karpaten; Vorkommen in der Tschechoslowakei bedarf der Bestätigung.
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Schlank, Halsschild klein, seine Basis im mittleren Drittel mit tiefer Querfurche, die jederseits durch einen kurzen Längskiel begrenzt wird. Flügeldecken sehr langoval, ihre Behaarung länger und etwas gewunden [Abb. 62]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 63]. 1,2-1,8 mm. B: In Scheunen und Kellern, besonders an schimmelndem Stroh. D: Verbreitet, aber nicht häufig, nach Osten hin selten.

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Flacher, Halsschild hinter der Mitte am breitesten, die schwach gerundeten Seiten nicht gewinkelt, die Seitenrandkante vor den Hinterwinkeln schmal. Seitenrandkante der Flügeldecken von oben gesehen im vorderen Drittel sichtbar. Dunkelbraun bis schwarz, ± einfarbig. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 64]. 1,5-2 mm. B: Besonders in Baumhöhlennestern von Raubvögeln. D: Verstreut und selten. (=cognata Er.)
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Kleiner, 1,3-1,7 mm [Abb. 65]. Kopf und Halsschild gewöhnlich rötlichgelb, Flügeldecken überwiegend bräunlichschwarz, im Nahtbereich aufgehellt. Halsschild im mittleren Drittel der Basis mit einer Querfurche. Flügeldecken sehr kurz, ziemlich schütter behaart. Durch die Färbung außer mit munda mit keiner anderen Art zu verwechseln. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 66] [Abb. 67]. B: In Scheunen und Ställen, an schimmeInden Strohabfällen etc.. D: Verbreitet, nicht häufig.


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-Größer, 1,7-2,0 mm. Kopf und Halsschild rotbraun, Flügeldecken vorn und hinten gelblichbraun, aber die Scheibe ± umfangreich verdunkelt [Abb. 68]. Halsschild entlang der ganzen Basis mit einem Quereindruck. Flügeldecken länger, sehr dicht behaart. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 69]. [Abb. 70]. B: In Wäldern unter Nadelreisig und Spänen. D: Ziemlich selten. (=contaminata Er.)


Kopf und Halsschild rötlichgelb, Flügeldecken schwarz bis braun und die Scheibe gewöhnlich nicht stärker verdunkelt. Augen größer; Halsschild gewölbter, an den Seiten in der Mitte ± gewinkelt, in der tiefen basalen Querimpression mit kräftigen Nabelpunkten, der Hinterrand nicht in seiner Mitte lappig vorgezogen. Flügeldecken länger oval. 1,5-1,8 mm. B: In Baumhöhlen von Laubbäumen, besonders Eiche. D: Tschechoslowakei, Burgenland, Niederösterreich; sehr lokal und selten.
-Rötlichbraun, selten heller, Flügeldeckenscheibe ± verdunkelt. Augen kleiner, Halsschild weniger gewölbt, seine Seiten stärker gerundet und gewöhnlich in der Mitte nicht gewinkelt, an der Basis ohne Quereindruck und dort feiner und weitläufiger einfach punktiert, der Hinterrand in seiner Mitte lappig nach hinten vorgezogen. Flügeldecken kürzer oval. 1,4-1,6 mm. B: In Kellern an Weifässern. D: Südfrankreich und Griechenland; vermutlich früher mit Weinfässern nach Berlin und Hamburg importiert, aber in neuerer Zeit nicht mehr wiedergefunden. (=cretica Rtt.)
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1. Fühlerglied lang, gebogen und zum Ende erweitert, 1,5-2 x so lang wie am Ende breit, viel länger als Glied 2; Körper kurz und breit, oberseits hell, bräunlich oder rötlichgelb, ± einfarbig [Abb. 74]. Flügeldeckenseiten stark gerundet, Behaarung länger und etwas aufgerichtet. Die Art fällt durch ihre gewinkelten Halsschildseiten auf. Aedoeagus [Abb. 75]. Spermatheka [Abb. 76]. 1,4-2 mm. D: Eine Adventivart, die heute wohl in ganz Mitteleuropa häufig ist.


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Sehr klein, 1-1,2 mm. Halsschild mit einer deutlichen Randlinie in der Mitte des Hinterrandes; rötlich, Flügeldecken ± angedunkelt an der Basis und dem Seitenrand, Beine hell. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 77]. D: Überall sehr häufig.
Größer, 1,7-2 mm, breiter und gewölbter; Halsschildseiten stärker gerundet. ♂: Vordertarsen deutlich erweitert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 78] [Abb. 79]. D: Aus Südschweden beschrieben, dürfte auch in Mitteleuropa anzutreffen sein.

Kleiner, 1,3-1,5 mm. Fühler kurz, vollständig braun bis schwarz, die Keule sehr kurz und breit. Ganz schwarz oder die Flügeldecken schwarzbraun. Durch die dunklen Fühler mit keiner anderen Art zu verwechseln. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 80]. B: Unter faulenden Vegetabilien, an verpilztem Holz, im Anspülicht. D: Ziemlich selten.
-Größer, 1,5-1,8 mm. Fühler länger, einschließlich der Fühlerkeule heller; Fühlerkeule etwas länger, 9. und 10. Fühlerglied schwächer quer. Flügeldecken gelblichbraun, an der Basis und auf der Scheibe verdunkelt, aber zumindest an den Schultern und der Spitze hell. Von allen ähnlich gefärbten Arten durch die schlanke Gestalt recht gut zu unterscheiden. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 81] [Abb. 82]. D: Weit verbreitet, aber ziemlich selten. (=nitidula Heer)

Größer, 1,3-1,6 mm. Breiter, Halsschild größer, stärker, quer, glänzend, nicht chagriniert. Fühlerkeule sehr breit. Rotbraun bis bräunlichschwarz, Fühlerkeule und Beine teilweise etwas angedunkelt. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 83]. B: am Fuße alter Bäume, in Moos und Rindengesiebe. D: Im nördlichen und östlichen Mitteleuropa, verstreut und selten.
-Kleiner und schmäler, 1,2-1,4 mm. Halsschild kleiner, wenig quer, ziemlich matt, an der Basis und den Seiten zum Teil chagriniert, Fühlerkeule weniger breit. Rotbraun, Fühler und Beine ganz hell. B: An trockenem Mist gefunden. D: Südschweden und deutsche Ostseeküste, sehr lokal und selten. (=soedermanni FHL.)
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Ganz rötlichgelb. Halsschild fein und dicht punktiert, sein Hinterrand nicht deutlich gerandet; Flügeldecken mit deutlicher Schulterbeule, sehr fein punktiert und sehr fein, dicht anliegend behaart [Abb. 86]. Hinterbrust in beiden Geschlechtern mit einem länglichen Körnchen [Abb. 87] [Abb. 88] (Dank an Michael Schott (i.l.) für diese Information). Geflügelt. 1,5-1,9 mm. ♂: Vorderschienen gebogen, Aedoeagus [Abb. 89] [Abb. 90]: Paramerenplatte an der Spitze stark einwärts gebogen und mit einer sklerotisierten Struktur. ♀: Spermatheka [Abb. 91]. B: An Flußufern, an blühenden Weiden und unter Weidenlaub. D: Nordeuropäische Art, in Mitteleuropa verstreut und selten. Vielfach mit unausgefärbten gelben fuscata LZ >>>51 verwechselt; fuscata besitzt aber ein in der Mitte der Basis deutlich gerandetes breiteres Halsschild, kein Körnchen auf der Hinterbrust und das ♂ keine gebogenen Vorderschienen.





Kleiner, 1,3-1,6 mm. Färbung zwischen Rot und Dunkelbraun variierend, bei dunklen Stücken sind die hinteren 2/3 der Flügeldecken rötlich, der übrige Körper bräunlichschwarz; Fühler und Beine hell, die Fühlerkeule selten etwas dunkler. Halsschild glänzend, nicht chagriniert, beim ♂ fast so breit, beim ♀ viel schmäler als die Flügeldecken; Flügeldecken seitlich stärker gerundet, meistens kürzer. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 92] [Abb. 93]. B: Bei uns halobiont. D: Westeuropäische Art, im Gebiet der Nordseeküste sowie an Salzstellen im westlichen Mitteleuropa. (=godarti auct.)

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-Größer, 1,5-1,7 mm. Schwarz, Fühler hell mit schwarzer Keule, Beine dunkelbraun oder geschwärzt, Halsschild matter, an der Basis und den Seiten ± chagriniert, fast so breit wie die Flügeldecken, diese seitlich weniger gerundet, gestreckt und oblong [Abb. 94]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 95] [Abb. 96]. B: Besonders im Genist der Sümpfe und an Teichrändern. D: In Mitteleuropa verbreitet, verstreut und sehr selten, nur im Norden etwas häufiger. (=reitteri Løv.)


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Körper etwas zylindrisch, ziemlich schmal und sehr gewölbt [Abb. 97]. Halsschild weniger quer, seine Seiten nach hinten schwächer verengt, die Halsschildseitenränder von oben nur vor den Hinterwinkeln erkennbar, kräftig punktiert. Flügeldecken im Verhältnis zum Halsschild kurz, Schultern etwas rechtwinklig, die Schulterbeule schwach oder erloschen. Flügel rudimentär. Vollständig rötlichgelb bis rötlichbraun, Kopf und Halsschild gewöhnlich dunkler als die Flügeldecken. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 98] [Abb. 99]. 1,4-1,8 mm. D: Mit atricapilla oft gemeinsam, aber seltener. (=berolinensis Kraatz) (=bicolor auct.)


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Kleiner, 1,3-1,6 mm [Abb. 100]. Ziemlich schmal. Fühler kürzer; Kopf manchmal angedunkelt. Halsschild oft heller als die Flügeldecken, diese, oft mit Ausnahme der Naht, ganz rötlichgelb. Halsschild schmäler, nach vorn und hinten weniger verengt, in der Mitte ± verrundet. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 101] [Abb. 102]. B: Besonders in schimmelndem Heu. D: Zumindest im nördlichen und mittleren Mitteleuropa überall häufig. (=nigriceps Er.)


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-Größer, 1,6-1,9 mm. Breit, Fühler gewöhnlich sehr lang, Kopf nicht angedunkelt. Flügeldecken in verschiedener Ausdehnung verdunkelt, wenigstens an Schultern und Spitze rötlichgelb [Abb. 103], selten ganz rötlich. Halsschild breit, seine Seiten stark nach vorn und hinten verengt und in der Mitte ± gewinkelt. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 104] [Abb. 105] [Abb. 106]. B: An trockenen Hängen, selten. D: Mediterrane Art, die auch aus Südschweden gemeldet wird. Funde aus Mitteleuropa bedürfen vielleicht der Nachprüfung.



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Vollständig dunkel rotbraun [Abb. 107], seltener heller oder schwärzlich. Halsschild mäßig stark und ziemlich dicht punktiert, Halsschildhinterrand nur im mittleren Drittel gerandet und nicht gerundet vorgezogen, Flügeldecken sehr fein und weitläufig punktiert [Abb. 108], Behaarung sehr kurz, anliegend und dicht. Fühlerkeule nicht angedunkelt, ziemlich deutlich breiter und länger. Aedoeagus [Abb. 109] [Abb. 110] [Abb. 111]; Spermatheka [Abb. 112]. Etwas größer, 1,4-1,9 mm. D: Eine gemeine und sehr veränderliche Art.





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Kopf und Halsschild rotbraun bis schwarz; Flügeldecken schwarz, die hinteren 2/3 scharf abgesetzt rötlichgelb. Selten vorkommende dunkle Stücke haben hinten eine aufgehellte Fläche, die auf zwei Flecken vor dem Flügeldeckenende reduziert sein kann. Die Klauenglieder und gewöhnlich auch die Fühlerkeule geschwärzt. Flacher, Halsschildseiten mehr gerundet, an den Seiten und der Basis ± chagriniert, der Hinterrand ist ausgedehnt gerandet, aber im mittleren Drittel nicht nach hinten vorgezogen, basale Querfurche schwächer, Halsschildhinterwinkel stumpfer. Flügeldecken seitlich stärker gerundet. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 113] [Abb. 114]. 1,3-1,7 mm. B: Auf feuchten Wiesen, an schimmelndem Heu und im Anspülicht der Gewässer. D: Weit verbreitet. (=mesomelaena auct.)

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-Kopf, Halsschild und etwa das vordere Viertel der Flügeldecken dunkelbraun bis schwarz, die Schwärzung unscharf begrenzt in die rote Färbung der übrigen Flügeldecken übergehend. Fühler und Beine ganz rötlichgelb. Gewölbter, Halsschild an der Seiten schwächer gerundet, nicht chagriniert, sein Hinterrand im mittleren Drittel oft etwas nach hinten gerundet vorgezogen, der basale Quereindruck tiefer und deutlicher, Halsschildhinterwinkel weniger stumpf, Flügeldecken seitlich schwächer gerundet. Aedoeagus nicht von mesomela verschieden [Abb. 115]. 1,4-1,8 mm. B: Im Anspülicht größerer Gewässer. D: Besonders im nördlichen Mitteleuropa ziemlich häufig. (=nitidula auct.)
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Kleiner, 1,3-1,5 mm. Bräunlichschwarz, Flügeldeckenmitte mit einem roten Fleck [Abb. 116], der auf ein kleines Fleckchen an der Naht reduziert sein kann oder zu einer Querbinde vergrößert ist. Oft können sogar 2/3 der Flügeldeckenhinterhälfte ganz rötlich sein. Fühler etwas dicker; Halsschild mit weniger und weitläufigeren Punkten [Abb. 117] und beim ♂ oft mit stärker gebogenen Seiten und etwa von der Breite der Flügeldeckenbasis. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 118] [Abb. 119]. D: Weit verbreitet, aber nicht häufig. (=csikii Kasz. & Szék.)



-Größer, 1,5-1,6 mm. Schwärzlich, Flügeldecken an der Spitze und der Naht rötlich aufgehellt oder umfangreicher rötlich und das Spitzendrittel sowie 2/3 der Naht rötlich. Fühler dünner, Halsschild etwas dichter mit zahlreicheren Punkten besetzt. Beim ♂ die Seiten oft schwächer gerundet, an der Basis schmäler als die Flügeldeckenbasis. Spermatheka [Abb. 120]. D: In Mitteleuropa verbreitet, aber lokal und selten: Baden, Holstein, Berlin sowie weiter östlich.
1,5-1,8 mm. Rot bis rotbraun, Flügeldecken auf der Scheibe unscharf verdunkelt. Halsschild im Verhältnis zum kurzen Körper groß und breit, seine Seiten fein gerandet und gleichmäßig gerundet, die Punktur fein und spärlich. Flügeldecken kurz und gewölbt, kurz und ziemlich anliegend behaart, Schulterbeule fehlend oder undeutlich; ungeflügelt. Beine kurz und dick, Vordertarsen des ♂ stark erweitert. Aedoeagus [Abb. 121]. D: In subalpinen und alpinen Lagen der Alpen verstreut und recht selten. (=straussi Ganglb.)
Größer, 1,8-2,1 mm. Sehr konvex, schmal und gestreckt; Halsschild etwa in der Mitte am breitesten, weniger quer, nach vorn und hinten etwa gleichstark gerundet verengt. Flügeldecken langoval mit schwach gerundeten Seiten; Vordertarsen des ♂ schwach erweitert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 122]. B: Unter Moos, Laub und in morschen Stümpfen D: Im südöstlichen Mitteleuropa, gebietsweise nicht gerade selten. Im Bereich der Donau von Österreich bis zum Balkan verbreitet.
-Kleiner, 1,6-1,8 mm. Flacher, verhältnismäßig breiter und kürzer. Halsschild gewöhnlich im vorderen Drittel am breitesten, stärker quer, zur Basis stärker und gerade verengt. Flügeldecken kurzoval mit stärker gerundeten Seiten; Vordertarsen des ♂ ziemlich stark erweitert. D: Mediterrane Art, aus Nord- und Südfrankreich sowie Norditalien (Aosta) gemeldet.
Fühler sehr kurz. Halsschild an der Basis fein gerandet, nicht nach hinten vorgezogen, ohne basalen Quereindruck. Körper kurz und breit, Flügeldecken im vorderen Drittel am breitesten, ohne oder mit undeutlicher Schulterbeule. Flügel oft rudimentär. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 123] [Abb. 124]. 1,2-1,5 mm. D: Aus Südosteuropa ins östliche und südliche Mitteleuropa einstrahlend. Sehr lokal und selten. (=sternodeoides Rtt.)

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Größer, 1,7-2 mm. Robuster und stärker konvex. Fühler lang und dick. Halsschild kräftig und dicht punktiert, viel schmäler als die Basis der Flügeldecken [Abb. 3]; Flügeldecken mit längerer und etwas stärker angehobener Behaarung. Schultern fast rechtwinklig. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 125] [Abb. 126] [Abb. 127] [Abb. 128]. B: In der Streu und unter am Boden liegenden Zweigen in Nadelwäldern. D: Weit verbreitet, vorzugsweise in montanen Gebieten nicht selten.




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Kleiner, 1,3-1,6 mm. Flacher, Flügeldecken nicht gebuckelt. Dunkelbraun bis schwärzlich, Flügeldecken besonders am Ende und um die Schultern meistens heller. Fühler ziemlich dünn und kurz; Oberseite ziemlich glänzend; Halsschild gewöhnlich dichter punktiert, vor dem Hinterrand mit dichten und kräftigen Punkten sowie im mittleren Drittel mit mehreren länglichen Nabelpunkten. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 129] [Abb. 130]. D: Diese veränderliche Art ist überall häufig.

-Größer, 1,5-1,8 mm. Gewölbter, Flügeldecken im vorderen Drittel gebuckelt. Ganz rötlichgelb bis rötlichbraun, Flügeldecken oft mit helleren Schultern. Fühler etwas dicker und lang. Oberseite sehr glänzend. Halsschild gewöhnlich spärlicher punktiert, die Punkte vor dem Hinterrand spärlich und fein, auch im mittleren Drittel einfach rund. D: Aus dem südlichen Europa ins südliche Mitteleuropa einstrahlend, aber sehr selten. (=singularis Rtt.) (=frondicola Rtt.)
Kleiner, 1,4-1,6 mm. Ganz rötlichgelb bis hell rötlichbraun, Beine und Fühler hell. Stärker gewölbt. Fühler ziemlich kurz, die Keule schmal und kurz, Glied 9 fast so lang wie breit, Glied 10 ziemlich stark quer. Halsschild an den Seiten fein gerandet, der basale Eindruck ziemlich schmal und flach, nicht durch Längskielchen begrenzt. Flügeldecken kurzoval, ziemlich dicht behaart. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 131]. B: An Flußufern unter Weidenlaub. D: Verstreut und selten. (=formosa Rtt.) (=castanoptera Rtt.)
-Größer, 1,7-2,1 mm. Kopf und Halsschild dunkel rotbraun bis schwarz, Flügeldecken hell- oder dunkelbraun, oft an den Seiten und um das Schildchen verdunkelt. Beine und Fühler rotbraun, die Keule und die Beine oft angedunkelt. Flacher, Fühler sehr lang, die sehr schmale, lange Keule schlecht abgesetzt, Glied 9 konisch und etwas länger als breit, Glied 10 fast so lang wie breit. Halsschild an den Seiten sehr fein gerandet, der basale Quereindruck im mittleren Drittel breiter und tiefer, seitlich oft durch ein Kielchen begrenzt. Flügeldecken langoval, schütter behaart. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 132]. B: Besonders im Genist der Gewässer. D: Sehr selten und verstreut im mittleren und südlichen Mitteleuropa. (=amplipennis Rtt.)
Kurz und breit. Fühler kurz, die Keule breit, Glied 9 und 10 kräftig quer. Halsschild gewöhnlich mit feiner und weitläufiger Punktur und schwächerem basalen Quereindruck. Flügeldecken kurzoval, an den Seiten stärker gerundet, ganz dunkelrot oder in der Vorderhälfte dunkler, selten ganz schwarz. 1,4-1,7 mm. ♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 133] [Abb. 134]. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend; mehrfach bei Wien gefunden. (=viennensis Rtt.) (=cognata auct.)


Kleiner, 1,4-1,7 mm. Halsschild ziemlich dicht punktiert. Kopf und Halsschild dunkelbraun, Flügeldecken gelblichbraun, oft schwach verdunkelt, Beine bell. ♂: Aedoeagus klein [Abb. 136], Paramerenplatte vollständig chitinisiert. D: Mediterrane Art, Südfrankreich und Norditalien.

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Habitus [Abb. 135]. ♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 138] [Abb. 139] [Abb. 140], Paramerenplatte in der Mitte membranös [Abb. 141]. D: Von Südschweden südwärts über ganz Mitteleuropa verbreitet.




-♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 142] [Abb. 143]. Paramerenplatte vollständig chitinisiert. Nord- und Westeuropa; in Mitteleuropa bisher aus Holstein, Bayern und den österreichischen Alpen gemeldet. (In den Walliser Alpen auch Stücke mit rudimentären Flügel). B: Besonders im Frühjahr an trockenem Mist und faulenden Pflanzenstoffen. D: Vermutlich weit verbreitet, aber ziemlich selten,Skandinavien, westliches Mitteleuropa, Bayern. (=borealis Sjöb.)

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Ziemlich flach. Fühler sehr kurz mit breiter und kurzer Keule. Halsschild klein, schmal, weniger quer, seine Seiten mit Ausnahme des vorderen Drittels fast gerade; Punktur recht dicht, die Basis mit schwachem Quereindruck [Abb. 144]. Flügeldecken viel feiner als der Halsschild punktiert [Abb. 145], ihre Behaarung sehr kurz, fein und dicht, anliegend. Schulterbeule deutlich. Schwarz, Flügeldecken an der Spitze gewöhnlich aufgehellt [Abb. 146]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 147] [Abb. 148] [Abb. 149]. 1,3-1,6 mm. Unter den verwandten Arten durch die im Verhältnis zum Halsschild besonders feine Flügeldeckenpunktur und den wenig queren, oft etwas glockenförmigen Halsschild sehr ausgezeichnet. D: Überall häufig. (=ruficornis (Marsh.) nec (Gmel.))





Sehr breit und kräftig. Fühlerkeule sehr breit, Glied 9 und 10 in beiden Geschlechtern sehr breit. Halsschild in der Mitte stark, fast bucklig gewölbt, der basale Quereindruck im mittleren Drittel breit und tief, zu den Seiten schwächer. Ganz schwarz, voll geflügelt, groß: 1,6-1,9 mm. ♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 150] [Abb. 151]. D: In Nordeuropa an trockenem Dünger zusammen mit soedermani, nördliches Großbritannien, ukrainische Karpaten; 2 Exx. liegen aus dem Harz vor (Petry).

Größer, 1,7-1,8 mm. Fühler lang und dünn, Keule in beiden Geschlechtern schmal. Dunkelbraun, Flügeldecken an der Basis schmal sowie zur Spitze heller, mit mäßig langer Behaarung. Flügel rudimentär. ♂: Aedoeagus [Abb. 152]. D: Transsylvanische Alpen.
Kopf und Halsschild rötlichgelb bis rötlichbraun, selten schwarz; Flügeldecken rötlichbraun bis schwarz, an der Basis gewöhnlich heller. Halsschild und Flügeldecken schwächer gewölbt, fein punktiert. Halsschildbasis gewöhnlich chagriniert. Flügeldecken mit kurzer oder sehr kurzer, anliegender und wenig deutlicher Behaarung. Ungeflügelt, seltener rudimentär oder voll geflügelt. ♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 153] [Abb. 154]. D: Im nördlichen Mitteleuropa verstreut und ziemlich selten, vermutlich weit verbreitet, da auch aus dem südlichen Alpengebiet, Südeuropa und Westeuropa bekannt. (=morula Rtt.) (=divisa Rye) (=atripennis Rtt.) (=impubens Rtt.)

♂: Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 155] [Abb. 156]. Mittellappen des Aedoeagus winklig vorgezogen, Flagellum sehr lang, interphallisches Sklerit C-förmig. B: In faulenden Stoffen. D: Im südlichen und mittleren Mitteleuropa verbreitet und stellenweise nicht gerade selten: Sachsen, Bayern, östliches Österreich, Tschechoslowakei; meist sehr lokal und selten. (=hiemalis Baudi) (=thorictoides Rtt.) In Italien kommen Populationen mit kürzerer Behaarung vor.

♂: Aedoeagus [Abb. 157]. Flagellum einfach. D: Bayern, Steiermark und Kärnten. Sehr lokal und selten. (=mehadiensis Ganglb. (=jureceki Obenbg.) (=gibbula FHL, Sjöberg)
-♂: Aedoeagus [Abb. 158]. Flagellum kräftig und gekrümmt. D: Mittelitalien, sehr selten.