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Punktur der Halsschildscheibe fein und weitläufig, die Punktabstände viel größer als die Punktdurchmesser [Abb. 4]. Halsschild relativ schlank, an den Seiten vor den Hinterecken wenig ausgeschweift. Die spärlicher punktierten "Spiegelflecken" der Flügeldecken umfangreicher und die Oberseite dadurch glänzender. Beine ganz hell [Abb. 5]. 4-4,4 mm. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7] [Abb. 8]. D: Aus Österreich, dem Einzugsbereich der Donau, Süddeutschland und der Schweiz (dort die häufigste Art der Gattung) bekannt; im Südosten bis zum Kaukasus und Nowosibirsk verbreitet.




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Halsschildpunktur querwellig verrunzelt [Abb. 10]. Fühler ganz gelb, zur Spitze höchstens ganz leicht gebräunt. Hintertarsen zur Spitze verdunkelt. Flügeldecken mit größeren Spiegelflecken am Apex. Aedoeagus [Abb. 11]. Habitus [Abb. 12]. D: Bulgarien, Griechenland, Zypern, Kleinasien bis Mittelasien.


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Die Halsschildseitenränder vor der Basis divergierend, die Halsschildhinterecken schräg nach außen gerichtet [Abb. 14]. Flügeldecken von den Schultern zur Mitte schwach, aber erkennbar gerundet erweitert und dadurch mehr oval erscheinend [Abb. 15]. Fühler und Beine nicht oder nur wenig verdunkelt [Abb. 15]. Flügeldecken etwas feiner und dichter punktiert; die Chagrinierung auf Halsschild und Flügeldecken deutlicher, ebenso die rudimentären Flügeldeckenstreifen deutlicher und dadurch im Gesamteindruck weniger glatt erscheinend. Halsschildseitenrand im Bereich der vorderen Borste deutlich winkelig vorspringend [Abb. 14]. Grundfärbung mehr rötlich-kupfrig. 4-4,7 mm. Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17] [Abb. 18] [Abb. 19]. B: Bevorzugt mehr schattiges, bewaldetes Gelände. D: Verbreitung noch nicht genau bekannt, da bisher nicht von flavipes getrennt; vermutlich westmediterran, west- und nordwesteuropäisch.







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Ende der Tarsenglieder, vorletztes Tasterglied [Abb. 13] und letzte Fühlerglieder angedunkelt, etwas grün metallschimmernd. Die kleinste Art der Gruppe: 3-4,2 mm. ♂: Flügeldecken parallel [Abb. 20]. Das 1. und 2. Tarsenglied nur wenig verbreitert [Abb. 21]. Aedoeagus [Abb. 22] [Abb. 23]. ♀: Flügeldecken von den Schultern zur Mitte gerade erweitert [Abb. 20]. D: Atlantisch-mediterran verbreitet mit Ausstrahlung nach Südengland, Nordfrankreich, Belgien, Holland und Österreich (Osttirol). Einzelne Meldungen aus dem Rheinland und Hessen. Sicher weiter verbreitet, aber übersehen.





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-Tarsen und Taster gelb. Fühler in der Endhälfte und Knie stärker verdunkelt, letztere mit ± deutlich grünmetallischem Schimmer. Flügeldecken gröber punktiert mit kaum angedeuteten Streifen. Chagrinierung auf Halsschild und Flügeldecken nur schwach ausgeprägt, die Oberfläche glänzender erscheinend. Halsschildseiten neben der vorderen Seitenrandborste nur wenig gewinkelt [Abb. 24]. Grünlich-erzfarben [Abb. 25]. 4-4,7 mm. ♂: Das 1. Vordertarsenglied deutlich erweitert [Abb. 26]. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28] [Abb. 29] [Abb. 30]. B: Bevorzugt offenes Gelände, im Süden höhere kühlere Standorte. D: Europa, fehlt im hohen Norden und auf der Iberischen Halbinsel.






Dunkel bronzefarben. Flügeldecken wenig dicht, fein fleckig punktiert, zwischen den Porengruben mit einem ± großen punktfreien Fleck. 3,7-4,9 mm. Aedoeagus [Abb. 31]. B: Meist montan bis subalpin. D: Von den Zentral-Pyrenäen in Südeuropa bis Istrien. In Mitteleuropa nur in Nordtirol sehr selten.
-Oben kupfrig erzfarben, Kopf, Halsschild und Flügeldecken blaugrün gefleckt. Punkte tiefer. Körperanhänge gelb mit metallischem Anflug auf der Oberseite des ersten Fühlergliedes, vorletzten Tastergliedes, Schenkel, Schienenwurzel und Spitze der Tarsenglieder. 4-4,5 mm. D: Piemont, Korsika.
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caraboides varipes Motschulsky, 1850🗺
Stirn matt, die sehr feine Punktur im fein skulptierten Untergrund kaum zu erkennen [Abb. 32]. Ziemlich einheitlich dunkel bläulich oder grünlich bronzefarben mit grauen Haarflecken [Abb. 33]. Halsschild ein wenig breiter als der Kopf, seine Längsmitte mit Ausnahme der Basis nur spärlich und fein punktiert. Flügeldecken mit feinerer Punktur [Abb. 34], zwischen den Punkten deutlich chagriniert, matt. Aedoeagus [Abb. 35] [Abb. 36] [Abb. 37]. Größer als pallipes: 5,5-7,4 mm. B: An fließenden Gewässern von den Vorebenen der Alpen bis in subalpine Gebiete. D: West-, Mittel- und Südeuropa, östlich bis zum Kaukasus, in Mitteleuropa die Nominatrasse, lokal meist nicht selten. Als Rasse wird unterschieden: D: Kaukasusgebiet.





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nebulosum balcanicum Netolitzky, 1918🗺
nebulosum splendidum Heyden, 1870🗺
-Stirn mit groben Punkten und glänzenden, grob gerunzelten Zwischenräumen [Abb. 38]. Kräftiger gold bronzefarben mit wolkig grünem Schimmer [Abb. 39]. Flügeldecken mit viel gröberen, etwas weniger dicht stehenden Punkten, zwischen den Punkten glänzend [Abb. 40]. Aedoeagus [Abb. 41]. 5,5-7,5 mm. D: In Südeuropa mit mehreren Rassen vertreten. Stammform in Frankreich, Italien, Dalmatien. D: Balkan, Griechenland, Türkei. D: Spanien.



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Basalglied der Fühler zumindest auf der Oberseite ganz dunkel, mit Metallschimmer, meist auch das 2. Glied [Abb. 42]. Stirn schmäler, rötlich, die feinen Punkte in der groben Chagrinierung wenig deutlich. Halsschild länger, so lang wie breit, querüber höher gewölbt. Flügeldeckenpunktur wenig deutlich. Kupfrig-rötlich, mit graugrünen Flecken [Abb. 43]. Augen etwas stärker vorgequollen. Halsschild so breit wie der Kopf, seine Längsmitte ziemlich dicht punktiert, besonders hinter dem Vorderrand. Kleiner, 4,1-5,6 mm. Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45] [Abb. 46]. B: An trockenen, sandig-lehmigen, spärlich bewachsenen Ufern. D: Europa ohne die Pyrenäen-Halbinsel, Kleinasien, Kaukasus, Westsibirien. In Mitteleuropa meist nicht selten, nur im Südwesten seltener.




Ex Maran: "Asaphidion flavipes ssp. fabichi m. nov. Er unterscheidet sich von der Stammform durch seine kleinere Statur, der Halsschild ist polierter, die Oberseite ist stärker punktiert, gefurcht, die Seiten sind weniger gerundet, eckiger, die Basis ist zur Basis hin schmaler, die Flügeldecken sind kürzer, breiter nach der Mitte sind die Seiten runder, die Oberseite ist viel spärlicher und stärker punktiert, die Flecken vor der Spitze sind fast vollständig bronzefarben punktiert, sehr glänzend, die Punktgruben der Flügeldecken sind größer, die Spitze etwas dicker kürzer. Land: Kreta: In der Nähe der Stadt Candia fanden wir mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen an Flussufern. Nach Dom. A. Fabich, einem Entomologen aus Prag, mit Recht zu Ehren der wissenschaftlichen Expeditionen der zoologischen Abteilung des Prager Nationalmuseums benannt. Anmerkung: Exemplare von Asaphidion flavipes L. aus Adana in Kleinasien unterscheiden sich nicht von denen aus Mitteleuropa; auf der Insel Zypern lebt eine dem Asaphidion flavipes ssp fabichi m. sehr ähnliche Form (var. cyprium m. nov.), unterscheidet sich jedoch durch ihre dichter punktierten Flügeldecken und die weniger glatte Oberfläche, wodurch diese Form der Stammart näher kommt, sie unterscheidet sich von dieser durch ihre kürzeren Flügeldecken, abgerundetere Seiten, stärker punktierten Halsschild, wie bei der Unterart fabichi m. geformt, mit etwas kürzeren Fühlern und Beinen." Wer die beiden Formen in den Artrang gesetzt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Siehe auch Anmerkung bei cyprium. D: Kreta {1. · Asaphidion flavipes ssp. Fabichi m. nov. Differt a typo statura minore, pronoto magis nitido, superne fortius punctato, subruguloso, lateribus minus rotundato, magis anguloso, basin versus magis angustato, elytris brevioribus, post medium magis dilatatis, lateribus magis rotundatis, superne multo sparsius atque fortius punctatis, maculis ante apicalibus aeneis fere totaliter impunctatis, valde nitidis, punctis foveolis elytrorum maioribus, penique crassiusculo, apice breviore. Patria: Creta: In vicinitate oppidi Candiae diversis locis in ripis torrentium specimina nonnulla invenimus. Dom. A. Fabich entomologo Pragensi, de expedicionibus stientificis sectionis zoologicae Musei Nationalis Pragae bene merito in honorem denominatus. Obs. Specimina Asaphidioni flavipedi L. ex Adana in Asia Minore ab illis ex Europa centrali haud differunt; insulam Cyprum autem forma Asaphidioni flavipedi subspeciei Fabichi m. valde similis (var. cyprium m. nov.) incolit, discrepat tamen elytris densius punctatis superficieque minus nitida, quibus insignibus haec forma typo magis approximata, differt ab eo elytris brevioribus, lateribus magis rotundatis, fortius punctatis, pronoto subruguloso ut in subspecie Fabichi m. formato, antennis pedibusque paulo brevioribus.}
-Beschreibung siehe oben. D: Zypern Die Formen fabichi und cyprium gehören in die flavipes-Gruppe und müssen anhand der Typen geklärt werden. Vielleicht kannte Maran flavicorne nicht
-Türkei.
-Kaukasus.
-Kaukasus bis Mittelasien.
-Türkei.