coryli (L., 1758)Flügeldecken mit groben, bis zur Spitze reichenden Punktstreifen und schmalen Zwischenräumen
[Abb. 1], der 4. breite Zwischenraum hinter der Mitte mit 1-2 eingeschobenen, oft verworrenen Punktreihen, welche weder die Basis noch die Spitze erreichen
[Abb. 2]. Schwarz, Halsschild nur hinten rötlich, Flügeldecken rot, Beine ganz schwarz oder +/- rot. Von ganz schwarz bis ganz rot kommen alle möglichen Farbvariationen vor, die Extremformen wohl aber nicht in Mitteleuropa. 6-8 mm. Käfer auf ·Corylus·, viel seltener auch auf anderen Laubgehölzen (·Alnus·, ·Betula·) von V-IX. Die Larven entwickeln sich in Blattwickeln, die gewöhnlich am Strauch verbleiben, und verpuppen sich dort. Die neue Generation erscheint noch im Sommer an den Fraßpflanzen und überwintert als Käfer. Von Ostasien über Sibirien und Vorderasien über ganz Europa verbreitet; in Mitteleuropa überall und nicht selten. (superans Fst., nigripes Rey.) Anmerkung: Die Kopfform ist bei ♂
[Abb. 3] und ♀
[Abb. 4] verschieden und überdies auch sehr variabel. Auf Stücke der var. collaris mit extrem kurzem Kopf wurde die ssp. homalisus Voss begründet, die heute als Synonym betrachtet wird