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Flügeldecken mit breitem gelben Saum. Oberseite heller bis dunkel grün, oft kupfrig überflogen. 1. Fühlerglied und Schienen aufgehellt. 3. Flügeldeckenintervall mit 3 Porenpunkten. Halsschild quer und Hinterwinkel völlig verrundet. 8,5-10,5 mm. B: Halotolerante Pionierart an offenen Gewässerufern und Feuchtstellen. D: Von Nordafrika bis ins südliche Nordeuropa und nach Westasien verbreitet. In Mitteleuropa außer im Gebirge überall häufig
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Porenpunkte im 3. Intervall grubig vertieft, die Gruben mindestens von der halben Breite des Intervalls [Abb. 3]. Halsschild gleichmäßig gerundet, ohne vortretende Hinterecken. Oberseite kupfrig [Abb. 4], selten auch grünlich. 8-10,5 mm. B: An sandigen Ufern. D: Von Japan über Sibirien bis Mitteleuropa verbreitet, hier früher weit verbreitet, heute meist sehr selten und gebietsweise verschwunden.

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Halsschild weniger quer, etwas herzförmig, Seitenrand vor den Hinterwinkeln gerade oder ganz leicht ausgerandet, letztere durch ein kleines vorstehendes Zähnchen markiert [Abb. 5], Seitenrandkehle vor der Mitte schmaler, Basalgruben flacher. Oberseite meist brillant grün oder kupfrig, oft zweifarbig [Abb. 6]. 7,5-10,5 mm. B: An offenen, feuchten, schlammigen Stellen. B: Von der Mongolei bis in das nordöstliche Westeuropa verbreitet, südwestlich bis Spanien und Nordafrika. In Mitteleuropa mehr im Süden, sporadisch und selten.

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Durchschnittlich kleiner, 6,5-8,5 mm. Halsschild schlanker mit schmaler Seitenrandkehle, an den Seiten vor den Hinterwinkeln länger und oft etwas gerade verengt. ♂: Penis gleichmäßig gebogen [Abb. 7]. ♀: Gonocoxite gedrungen und sehr kräftig beborstet [Abb. 8]. Meist einfarbig grün bis bronzen [Abb. 9] oder nicht selten auch schwarz [Abb. 10]. B: Tyrphobionte Art, bevorzugt in ombotrophen Mooren. D: Nord-, Ost- und Mitteleuropa, lokal in Westeuropa sowie im Alpen- und Karpatengebiet.



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-Durchschnittlich größer, 7-9,5 mm. Halsschild viel stärker quer mit breiter Seitenrandkehle, an den Seiten nach vorn und hinten gleichmäßig gerundet. ♂: Penis im Mittelteil bauchig gebogen [Abb. 11]. (♀) Gonocoxite gestreckt und fein beborstet [Abb. 12]. Metallisch grün bis rötlich-bronzen [Abb. 13], meist zweifarbig, im Gebirge oft schwarz. B: An feuchten, offenen Stellen. D: Europa ohne den äußersten Süden, Kleinasien, Kaukasus, Mittelasien, Sibirien. In Mitteleuropa meist häufig.


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3. Flügeldeckenintervall mit 4-7 Porenpunkten [Abb. 14]. Hintertarsenglieder schlank, das 4. Glied viel länger als breit und oben seitlich nur undeutlich gefurcht, das Klauenglied etwas kürzer als das 3. und 4. Glied zusammen. Halsschild wenig quer mit breiter Seitenrandkehle, die Hinterwinkel bilden oft ein kleines vorstehendes Zähnchen. Oberseite matt, grünlich bis bronzefarben oder braun [Abb. 15]. Schlanke und etwas abgeflachte Art. 6,5-9 mm. B: Oft am Licht. D: Von Ostasien über Sibirien und die mittelasiatischen Gebirge bis Mittel- und südliches Nordeuropa, in Mitteleuropa nur lokal und selten. (Untergattung Stictanchus Casey, 1920).

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Alle Tarsenglieder, auch das 5., oben deutlich fein gekielt, daneben jederseits Längsfurchen. Hinterwinkel des Halsschilds am Porenpunkt als deutliches Zähnchen markiert. Gestreckte Art, 8-10 mm. Mattschwarz, häufig mit aufgehellten Tarsen und Schienen, Flügeldecken durch kräftig entwickelte Mikroskulptur seidenglänzend. Penisspitze [Abb. 16]. B: In Röhrichten von eutrophen Mooren, Verlandungszonen und Flußauen. D: Vom Mittelmeergebiet bis Mittelasien und nördlich bis in das südliche Fennoskandien verbreitet. In Mitteleuropa sehr lokal. (Untergattung Olisares Motsch.)
Kopf, Halsschild und Flügeldecken auffällig schlank. Augen nur flach aus dem Kopfumriß vorgewölbt. Halsschild meistens weniger als 1,2x so breit wie lang, Basalgruben sehr flach. Porenpunkte der Flügeldecken etwas grubig vertieft. Die Eindellung am Ende des 5. Flügeldeckenstreifens immer deutlich. Schwarz, oft mit Bleiglanz, Schienen aufgehellt. Penis in Seitenansicht stark gebogen, mit kurzer Spitze und queren Präputialfaltungen [Abb. 17]. 7-9 mm. B: Halobionte Röhricht-Art. D: Vorder- und Mittelasien, südliches Europa In Mitteleuropa sporadisch im Südosten sowie sehr selten auf Salzwiesen der Ostseeküste. (Untergattung Agonum s.str.)
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Porenpunkte der Flügeldecken etwas grubig vertieft. Körperanhänge völlig schwarz [Abb. 18], nur selten Schienen etwas aufgehellt. Oberseite metallisch grünlich oder bronzen, auch völlig schwarz. Penis in Seitenansicht kräftig gebogen, apikal zugespitzt, Präputialfaltungen quer gelegt [Abb. 19]. 7-8,8 mm. B: An quellig-moorigen Standorten oberhalb 2000 m. D: Aus den Genfer Alpen beschrieben. Jüngere Funde in den nördlichen Gebirgen Spaniens, den Pyrenäen, den westlichen Alpen und im Balkan. In der Schweiz neue Funde nur in der Region Ticino. Könnte in den Alpen weiter verbreitet sein und dort auch Mitteleuropa erreichen. (Untergattung Agonum s.str.) (=alpestris (Heer, 1841)) (=jeannei Aubry, 1970)

Schwarz, wenig glänzend. Halsschildbasalgruben nach innen strichförmig vertieft, der Zwischenraum zum Seitenrand weniger abgeflacht. Halsschild weniger quer, nur etwa 1,2-1,3mal so breit wie lang. Die Eindellung vor dem Ende des 5. Flügeldeckenstreifens oft nur sehr undeutlich. Penis groß und apikal zugespitzt, wie bei den vorigen Arten mit deutlichen, quergelegten Präputialfalten [Abb. 20]. 7-8,5 mm. B: Halotolerant in Röhrichten und Rieden. D: Holomediterran, im Westteil des Areals nach Norden vorstoßend und in Westeuropa die Britischen Inseln und die Niederlande erreichend. In Mitteleuropa in Westdeutschland (östlich bis Hannover und Hessen) und in der Schweiz (Region Basel), ehemals wohl auch in Osterreich (Burgenland und Steiermark). (Untergattung Agonum s.str.)
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Meist stärker metallisch grün, Flügeldecken bronzen überlaufen, aber auch einfarbig, sehr selten dunkel. Schienen meist auffällig heller als die Schenkel, Halsschildhinterwinkel gleichmäßig breit verrundet. Penis langgestreckt, schwach gebogen, mit unauffälligem Präputialschlauch [Abb. 21]. 7-9 mm. B: Hygrophile Art des Offenlandes. D: Europa, Westasien, Nordamerika. In Mitteleuropa überall häufig. (Untergattung Agonum s.str.)
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-Wenig glänzend, metallisch grün oder bronzen, immer einfarbig, selten dunkel. Schenkel und Schienen meist gleichmäßig schwach aufgehellt. Halsschildhinterwinkel als winziges Zähnchen aus der Rundung vortretend. Penis klein und stark gebogen, mit schwach sklerotisiertem Präputialschlauch [Abb. 22]. 6-8 mm. B: In Flußauen und an Seeufern. D: Von Japan über Sibirien bis nördliches Europa, in Mitteleuropa nach Süden seltener werdend. Noch lokal in Osterreich, Mähren und der Slowakei. (Untergattung Agonurn s.str.)
Halsschild nur wenig gewölbt, vorn und hinten kaum verengt, zur Basis kurz verrundet, etwas winklig, die Basis breit und fast gerade. Der 2. Porenpunkt des 3. Flügeldeckenintervalls befindet sich am 2. Streifen. Genitalapparat in beiden Geschlechtern klein, Segment IX des ♂ mit sehr schmalem Basisplättchen, Penis [Abb. 23]. Gonocoxite beim ♀ klein [Abb. 24]. Tarsen viel schlanker als beim ähnlichen versutum. Schwarz oder braun, manchmal mit leichtem Erzschimmer, 1. Fühlerglied bräunlich aufgehellt. 7-9 mm. B: In Röhrichten an Gewässern. D: Von Kleinasien und dem Gebiet des Kaspischen Meeres westlich bis Frankreich, nördlich bis Ungarn und Slowakei, vermutlich aber auch in Österreich. (Untergattung Olisares Motsch.)

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-Zwischenräume an der Spitze der Flügeldecken gewölbt. Der 2. Porenpunkt des 3. Flügeldeckenintervalls befindet sich am 2. Streifen. Flügeldecken seitlich weniger gewölbt als bei den folgenden Arten, oft etwas parallel, der hintere Porenpunkt im 3. Intervall liegt weiter vorn, befindet sich oft bereits am Anfang des letzten Drittels. Tarsen auffällig kurz. Penis kräftig, stark gebogen und in Aufsicht sehr breit, Segment IX des ♂ mit breiter Basisplatte [Abb. 25]. Gonocoxite beim ♀ klein [Abb. 26]. Schwarz, Oberseite meist erzglänzend oder metallisch grünlich oder bläulich, 6,5-8,5 mm. B: An offenen Gewässerufern, die Art meidet polytrophe Standorte. D: Sibirien ohne den Fernen Osten, Europa nördlich bis Lappland, südlich bis Mittelfrankreich, Mittelitalien, Nordbalkan. In Mitteleuropa nicht häufig (Untergattung Agonum s.str.)

Flügeldecken hinten ohne stärkere Ausbuchtung, länger zugespitzt verrundet und Basalrand an der Schulter auffällig stark nach vorn gezogen. 2. Porenpunkt im 3. Flügeldeckenintervall meist zum 2. Streifen gerückt. Halsschild groß und fast rund, auch die Basis stark konvex. Hintertarsen schlank, 4. Glied oben seitlich lang gerinnt. Penis auffällig klein mit typischer Präputialfaltung am Ostium (Öffnung an der Penisspitze) [Abb. 27], Segment IX des ♂ mit langem, schmalen Plättchen [Abb. 28]. ♀: Gonocoxite klein und Ventrit schwach beborstet [Abb. 29]. 7-9 mm. B: Bevorzugt an Seeufern und in ausgedehnten Moorgebieten. D: Von Kleinasien über große Teile von Europa, hier jedoch diskontinuierlich und sehr selten, nördlich bis Südfinnland, westlich bis Frankreich. In Mitteleuropa zahlreiche alte Funde, vor allem im Osten, heute vielerorts verschollen. (Untergattung Melanagonurn Casey, 1920)


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Oft metallisch grünlich oder bläulich, seltener schwarz. Flügeldecken kräftig gewölbt und seitlich breit eiförmig gerundet, hinten kurz konkav gebuchtet zugespitzt, Streifen tief und Intervalle gewölbt, der 2. Porenpunkt im 3. Intervall befindet sich meist am 2. Streifen. Hintertarsen kürzer, 4.Glied seitlich oben einfach gerundet oder mit unvollständiger Furche. Penis mit typischer Präputialfaltung am Ostium [Abb. 30] [Abb. 31] [Abb. 32], Segment IX des ♂ mit kräftiger Platte [Abb. 33], Gonocoxite des ♀ klein und Ventrit nur dreireihig beborstet [Abb. 34]. 7-9,5 mm. B: In Sümpfen und an Gewässerufern mit geringer Vegetationsdeckung. D: Sibirien ohne den Fernen Osten, Kaukasus und Europa nördlich bis zum Polarkreis, südlich bis in die Gebirgsregionen Mittelspaniens, Norditaliens und auf dem Balkan. In Mitteleuropa überall häufig (Untergattung Olisares Motsch.)






Halsschild nach hinten meist länger verengt, größte Breite oft deutlich vor der Mitte. Penis relativ klein, Spitze gerade, Spitzenfalte am Ostium wie ein schlankes, dreieckiges Segel [Abb. 37], Segment IX des ♂ mit kräftiger Platte [Abb. 38]. ♀: Gonosubcoxit wie bei den folgenden Arten, aber Gonocoxit auffallend kürzer [Abb. 35]. 7-9 mm. B: In Röhrichten und Rieden an Gewässern. D: Kleinasien, Gebiet des Kaspischen Meeres, Kaukasus und südöstliches Europa, hier nördlich bis in die Slowakei und Niederösterreich. (Untergattung Olisares Motsch.)


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-Habitus [Abb. 39]. Halsschild gleichmäßiger gerundet und stärker quer [Abb. 36]. Penis größer und kräftiger, die apikale, doppelt umgeschlagene Falte des Internalsackes am Ostium ist kleiner, aber auch oben deutlich stärker sklerotisiert [Abb. 40] [Abb. 41], Segment IX des ♂ mit schmalerer Platte [Abb. 42]. ♀: Gonocoxite ähnlich emarginatum, aber etwas größer [Abb. 43]. 7,5-9,5 mm. B: In Rieden und Röhrichten an Gewässern. D: Südwestliches Europa, nördlich bis Mittelfrankreich, östlich bis Ungarn und Adria-Länder. In Mitteleuropa in der Slowakei und am Neusiedler See; ein alter, unsicherer Beleg aus Bayern. (Untergattung Olisares Motsch.)





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Halsschild größer, weniger quer. Flügeldecken hinten mit sanftem Absturz, beim ♀ an den Seiten breit eiförmig und hinten auffällig kurz verrundet. Penis gleichmäßig gebogen und Spitze gerade vorgestreckt, Präputialfaltungen am Ostium ohne auffälliges Spitzenhäutchen [Abb. 44], [Abb. 45], [Abb. 46]. Segment IX des ♂ mit sehr kräftiger Platte [Abb. 47]. ♀: Gonocoxit und Gonosubcoxit auffällig langgestreckt [Abb. 48]. 8-9,5 mm. B: Mit den verwandten Arten vergesellschaftet in Röhrichten von Niedermooren und Flußauen. D: Diskontinuierlich in Europa ohne den Norden, in Mitteleuropa vor allem im Osten, aber überall selten, früher anscheinend häufiger. (Untergattung Olisares Motsch.) (=moestum Duftschmid, 1812, nec Gmelin in Linnaeus, 1790, nec auct.)




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-Halsschild meist stärker quer, die Flügeldecken mit steilerem Absturz und besonders beim ♀ schlanker. Penis im basalen Teil kräftiger gebogen, die Spitze abgeknickt, am Ostium mit aufgerichtetem, lang nach hinten gelegtem Spitzenhäutchen [Abb. 49] [Abb. 50] [Abb. 51], Segment IX des ♂ mit viel schwächerem Plättchen [Abb. 52]. ♀: Gonocoxite viel kleiner [Abb. 53]. 7-9,5 mm. Extrem variable Art! B: In Feuchtgebieten. D: Kaukasus, ganz Europa ohne die südlichsten Teile, im Norden bis südliches Fennoskandien. In Mitteleuropa überall sehr häufig. (Untergattung Olisares Motsch.) (=moestum auct., nec Duftschmid, 1812) (=afrum (Duftschmid,1812))







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Fühler, Taster und Beine pechschwarz [Abb. 56]. Kleine, gewölbte, kurzovale Art, 6-7,5 mm. Schwarz, oft mit grünlichem, bläulichem oder bleifarbenem Glanz. B: An quelligen Standorten. D: Von Kleinasien und Südosteuropa bis ins südliche Mitteleuropa verbreitet.
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sordidum gridellii Schatzmayr, 1912🗺
-Fühler, Taster und Beine rotgelb. Flügeldecken pechbraun, zu den Seiten bräunlich-gelb. Halsschild dunkelbraun mit schmaler Seitenrandkante und verrundeten Hinterecken; viel schmäler als die Flügeldecken. Aedoeagus: [Abb. 57]. 8-9 mm. B: Auf feuchten Böden; halotolerant. D: Südosteuropa, Kleinasien, Levante. Davon abgetrennt eine Unterart, die ich nicht kenne. D: Italien