piceus Gyll., 1808🗺
Clypeus mit gebogenem, oft schwachem, aber immer deutlichem Querwulst; vorn leicht verrunzelt punktiert; Clypeusvorderrand beiderseits der leichten Ausrandung schwach aufgebogen und völlig abgerundet; Halsschild ohne Längsfurche. Die Flügeldeckenintervalle weisen zwar eine schwache Mikroskulptur auf, sind jedoch vollständig glänzend. Die nach hinten verbreiterten Flügeldecken gestreckt, Naht schmal aufgehellt. Halsschild hinter den Vorderecken rot, ebenso Vorderrand des Kopfes und Spitzen der Flügeldecken (bei immaturen Exemplaren sind letztere rotbraun). Kopf vom leicht gerunzelt, hinten punktiert, leicht gebeult, mit deutlichem Querwulst. Kopfschildvorderrand leicht ausgerandet, Wangen gewinkelt (Kopf 19:65). Halsschild doppelt punktiert, Punkte gegen die Seiten dichter, doch neben dem Seitenrand feiner und spärlicher. Flügeldeckenintervalle chagriniert, fein und spärlich punktiert. 1. Hintertarsenglied länger als der obere Enddorn der Hinterschienen. Aedoeagus
[Abb. 1]. 5-6 mm.
B: Besonders in Hirschlosung, aber auch in Kuhdung.
D: Nordeuropa, Mitteleuropa Boreomontane Art; im Harz, Bayerischen Wald und den Voralpen oft vereinzelt.